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Wie ich (bisher) 9kg verloren habe – Teil 2: Sport & Motivation

20/04/2012

Gestern habe ich euch ja bereits Teil 1 meiner „Erfolgsgeschichte“ (total komisch, das so zu nennen 😉 vorgestellt, in dem es um meine Ernährungsumstellung ging. Zu einem erfolgreichen und dauerhaften Gewichtsverlust gehört aber natürlich mehr als ein bisschen Gemüse – auch bei meiner Methode kommt man um den Sport nicht herum 😉 Außerdem verrate ich euch heute, was bei mir wirklich den Unterschied gebracht hat.

Sport
Ich will ehrlich sein: Sport hat mir nie Spaß gemacht. Die Leute, die ernsthaft behaupteten, sie würden Sport als Hobby betreiben und hätten Spaß dabei, waren mir immer suspekt. Früher habe ich deshalb versucht, ohne großartigen Sport abzunehmen, bin aber immer gescheitert.. bis eben irgendwann der Punkt kam, bei dem ich wusste, dass alle Magazine, Blogs und sonstige Berater vielleicht doch Recht haben und Sport einfach zum Abnehmen dazugehört 😉
Trotzdem war es für mich relativ schwer, den richtigen Sport zu finden. Mein Glück war, dass meine Schwester sich kurz zuvor bei einem Sportkurs in unserer Volkshochschule angemeldet hatte, der ihr viel Spaß gemacht hat – wieso sollte ich das also nicht auch mal probieren?
Ich entschied mich für „Aerobic, Bauch, Beine, Po & Pilates“ am Montag und „Bodyworkout“ am Donnerstag und bin damit wirklich sehr zufrieden. Die Kurse sind meist eine Stunde lang und sowohl für Anfänger als auch Fortgeschrittene geeignet. Sport in der Gruppe macht einfach viel mehr Spaß und außerdem fühlt man sich eher „verpflichtet“ hinzugehen, weil man ja nicht die sein möchte, die nur alle paar Wochen auftaucht 😉

 via

Seit kurzem habe ich außerdem das Joggen für mich entdeckt – was ich wirklich niemals gedacht hätte. Auch hier gibt es aber drei ganz einfache Tipps, um Joggen möglichst mit Spaß zu verbinden: 1. Sucht euch einen schönen Ort zum Joggen. In der Nähe meiner Wohnung befindet sich unser Stadtpark, der wirklich wunderschön ist, wie ihr auf dem Bild oben erkennen könnt – zuhause bei meinen Eltern war nur das Industriegebiet in der Umgebung, klar, dass es da nicht so toll ist, oder? 😉
2. Bringt Abwechslung in die ganze Sache. Joggt nicht immer die gleiche Strecke – dabei reicht es schon, wenn ihr ein paar kleine Wege abändert oder die Route vielleicht mal andersherum joggt.
3. Sucht euch Gleichgesinnte. Das muss nicht mal heißen, dass ihr Joggingpartner braucht – ich orientiere mich einfach oft an anderen Joggern und deren Geschwindigkeit, passe mich an und „konzentriere mich darauf“ – da fällt einem fast nicht auf, dass man sich gerade körperlich so verausgabt 😉
Was bei mir das Schöne war, ist dass ich wirklich schnell eine Weiterentwicklung feststellen konnte. Am Anfang brauchte ich bei einer kurzen Strecke schon sehr viele Pausen und war schnell aus der Puste, konnte aber schon beim 2. und 3. Mal merken, wie sich meine Ausdauer verbessert und ich schon weiter joggen konnte, und das ohne so viele Pausen. Ich bin mir sicher, dass es euch auch so gehen wird! Besonders jetzt im Frühjahr und Sommer ist laufen an der frischen Luft wirklich toll.

Für Tage, an denen das Wetter nicht so schön ist, habe ich mir zudem die 30 Day Shred DVD von Jillian Michaels gekauft. Auf der DVD gibt es 3 verschiedene Workouts á 20 Minuten, die man jeweils 10 Tage lang machen soll und so dann bis zu 20 Pfund in 30 Tagen verlieren kann. Ob das stimmt, weiß ich auch nicht, aber die Workouts sind wirklich machbar und trotzdem so anstrengend, dass man sicherlich einige Kalorien verbrennt und Muskeln aufbaut 😉
Wichtig ist eben, dass man sowohl Fett abbaut als auch Muskeln aufbaut und auch einiges zum tonen eures Körpers tut.. da muss aber wirklich jeder seine liebste Sportart finden, sonst macht es keinen Spaß und man scheitert wieder.

Zwei wichtige Dinge noch: Man sollte nicht jeden Tag Sport machen – gebt eurem Körper Zeit, sich zu regenerieren! Ich mache höchstens 5x die Woche Sport. Außerdem noch eine kleine Aufklärung: Muskelkater fühlt sich zwar ganz toll an und man glaubt, man würde seinen Körper vorantreiben.. in Wahrheit bedeutet es aber, dass ihr eure Muskeln überlastet und angerissen habt! Passt in Zukunft also besser auf 🙂

Teil 3: Motivation
Das ist der Teil, der bei mir dieses Mal wirklich den Unterschied gemacht hat. Früher wollte ich immer „heimlich“ abnehmen und niemandem davon erzählen, damit ich irgendwann plötzlich dünn bin und jeder fragt, ob ich abgenommen habe und wie ich das geschafft habe. Absoluter Schwachsinn!
Gegenseitige Motivation und „Kontrolle“ ist wirklich etwas, das einem enorm helfen kann. Ich habe das Glück, dass auch einige meiner Freundinnen momentan abnehmen, wir ehrlich und offen darüber reden können und uns gegenseitig motivieren. Alleine, wenn ich höre, dass jemand heute Sport macht und ich eigentlich faul auf der Couch rumliegen wollte, gibt mir das totalen Ansporn!
Wenn es bei euch nicht so ist, dass Freunde im gleichen Boot sitzen oder ihr vielleicht Angst habt, es euren Freunden zu erzählen (wobei ich mir zu 99% sicher bin, dass ihr da keine Angst haben braucht, Freunde helfen sich!), dann meldet euch in einem (Abnehm-)forum an. Auch das habe ich getan – der Vorteil dabei ist, wirklich objektive Meinungen zu hören, die man von Freunden vielleicht nicht immer bekommt. Außerdem kann es dem ein oder anderen leichter fallen, dort über sein Vorhaben zu reden.
Lange Rede, kurzer Sinn: Bleibt nicht alleine mit eurem Vorhaben, erzählt anderen davon, dass ihr abnehmen möchtet!! Denn selbst wenn euch mal die Motivation fehlt – irgendwer da draußen kann sie euch bestimmt zurückgeben!

Was sind eure ultimativen Abnehmtipps? Oder habt ihr vielleicht noch Fragen an mich?
  1. ach Motivation, ich kann mich echt scher motivieren. Aber man muss wirklich auch seine Sportart gefunden haben, sonst wird das nie was. Ich mag zB Ballsportarten aber v.a. Teamsport, deswegen bin ich auch kein Läufer.

  2. Freut mich für dich, dass du schon so gute Erfolge hast 🙂
    Ich versuche auch ungefähr seit Anfang des Jahres abzunehmen, aber das schwankt immer ein bisschen. Mal hab ich gute, mal weniger gute Wochen.
    Ich bin seit kurzem im Fitnessstudio und konzentriere mich vorallem auf Krafttraining, weil man damit seinen Körper eben auch strafft und in Form bringt und man so seinen Grundumsatz erhöht. Es ist ein gutes Gefühl zu wissen, dass man dann sogar beim Rumgammeln auf der Couch mehr Kalorien verbrennt als vorher 😀

    Wie viel möchtest du denn noch abnehmen? Du könntest ja demnächst dann mal vorher/nachher-Fotos posten 🙂

  3. Glückwunsch zum Erfolg! Bin ich auch gerade am abnehmen und mache das eigentlich fast genauso wie du! Ich kontrolliere aber noch meine Kalorienanzahl auf fddb.de einfach um einen Überblick zu haben, dass alles soweit im grünen Bereich ist.
    Irgendwie finde ich aber, dass 9 Kilo nach so viel klingt und dann frage ich mich, wo du diese Kilos versteckt hattest, denn deine Figur fand ich auch vorher sehr schön 🙂

  4. ich bin auch am abnehmen (zum Glück mit meiner Freudin)….da klappt das Motivieren, den ich hasse Sport, war nie mein Ding. Wir gehen 3-4 mal die Woche in den Wald und dann ist Nordic Walking angesagt. Ich fand es immer lustig andere dabei zu beobachten, aber jetzt find ich es nicht so schlimm, im Gegenteil. Ich habe Probleme mit einen Knie, deswegen kommt joggen nicht in Frage…..aber das walking kann ich nur empfehlen. Die erste Zeit nur eine bestimmte Strecke gelaufen und jetzt wird die Strecke immer größer und wenn man nach Hause kommt, hat man so ein erleichterndes Gefühl…..man hat was gemacht und nicht nur geplant was zu machen!!!!
    Ernährung hab ich in sofern umgestellt, dass ich alles reduziere d.h. z. B statt 2 Brötchen nur eins, kontrollierter Süßkramkonsum (den ohne könnte ich nicht leben) und ich leg mir beim Mittag den Teller nicht mehr so voll und wenn ich das Gefühl habe immer noch hungrig zu sein (wobei ich genug gemampft habe, aber die Gewohnheit nach mehr noch da ist), trink ich einfach ein Glas Wasser und siehe da…UND das wichtigste ich trinke mehr, ich kam früher vllt. auf ein Liter. Jetzt hab ich immer ein Glas in meiner Nähe und trinke deswegen auch mehr. Ich muss dazu sagen das dieses Gefühl "ich will was essen" kaum mehr vorhanden ist. Der Magen hat sich zusammen gezogen und braucht auch nicht diese Unmengen an Essen.

    Ich finde es toll, dass du deine Geschichte erzählt hast, denn viele ringen mit sich und kommen nicht weiter!!!!

  5. Hihi das mit dem Sport kenne ich. Früher dachte ich immer, dass Menschen die Sport mögen und als Hobby bezeichnen, müssen ein geistiges Problem haben ;-). Inzwischen habe ich aber auch rausgefungen, dass Mannschafstsport oder Gruppensport nicht mein Ding ist. Ich gehe 3 mal die Woche ins Fitness Stduio und steige auf FAhrrad oder Crosstrainer. Das ist einfach mein Ding und seit ich es lämger mache und Erfolge habe macht es auch Spaß. Das motiviert mich dann auch wieder 🙂

    Ich drücke die Daumen fürs weitere abnehmen 🙂
    Liebe Grüße 🙂

  6. Hast du die ganzen 8 kg in nur 2 Monaten verloren? Das motiviert mich jetzt richtig das endlich auch mal durchzuziehen. Ich hab mir heute schon "Zutaten" aus deinen Ernährungsvorschlägen besorgt 🙂

  7. Ich hasse Sport 😀 !!
    Ich habe 15kg mit einer Ernährungsumstellung verloren. Habe davor aber auch sau viel Fast Food und Süßkram gegessen.
    Die letzten 5kg wollen einfach nicht und deswegen Jogge ich jetzt.

    Dir auch weiterhin viel Erfolg!

  8. Hallo Eva,

    danke für deine zwei tollen posts <3
    ich selber habe auch in letzter zeit meine ernährung mehr oder weniger umgestellt und so 10kg dadurch verloren. ich habe vorher viel fastfood und süßigkeiten gegessen und mich nicht mehr wirklich wohl gefühlt. das ist mir aber erst aufgefallen als ich im august letzten jahres mit yoga angefangen habe. ich besuche nun auch wie du einen kurs an der vhs und es tut richtig gut sich regelmäßig zu bewegen. durch das yoga und die intensive beschäftigung mit dem eigenen körper ist mir erstmal aufgefallen wie ungelenk ich eigentlich geworden bin 🙂
    der erste schritt war dann für mich: kein fertigzeugs mehr, nur noch selber und frisch kochen. dazu viel mehr gemüse und obst.
    das habe ich aber nicht sehr lange ausgehalten, da man doch öfter mal außerhalb isst und auch nicht immer lust hat selber zu kochen. wichtig war es aber trotzdem das fastfood runter zu schrauben und wenn außerhalb dann bitte trotzdem gesund.
    über weihnachten habe ich dann schon versucht weniger süßigkeiten zu essen aber irgendwie bin ich auf so einem gewicht, mit dem ich noch nicht zufrieden war, hängen geblieben :-/
    der eigentliche "durchbruch" kam in der fastenzeit dieses jahr. ich habe mir vorgenommen 7 wochen 1.kein fleisch 2.nichts süßes und 3.kein alkohol !!!
    und auf einmal purzelten die pfunde nur so 😀
    natürlich war mir klar das es nicht immer so weiter geht aber ich habe mich sehr gut daran gewöhnt nichts süßes mehr zu essen und habe auch absolut keinen heißhunger mehr darauf. fleisch esse ich nur noch sehr wenig bzw. wenn dann lieber fisch.
    ich habe nach der fastenzeit ein ganz anderes körpergefühl gehabt und ich liebe es. dabei habe ich nun absolut nicht das gefühl auf irgendetwas verzichten zu müssen sondern ich habe es mir einfach abgewöhnt sinnlos und maßlos zu essen.
    was den sport betrifft war ich auch nie ein großer fan davon aber yoga ist einfach perfekt für mich. als neues ziel möchte ich nun mit joggen anfangen 🙂 um mein neues gewicht halten zu können und mich noch etwas fitter zu machen 😀

    viele liebe grüße

    vicki

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