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Lieferessen selbst zubereiten? | Meine Woche mit HelloFresh

28/06/2017

Vor ein paar Wochen habe ich die Möglichkeit bekommen, die Produkte von HelloFresh zu testen – heute möchte ich euch von meinen Erfahrungen berichten.
Wer HelloFresh nicht kennt (was quasi unmöglich ist, da sie in sämtlichen Supermärkten Promotions machen und ständig dutzende Flyer in Zeitschriften verteilen): HelloFresh ist ein Kochbox-Lieferservice, bei dem ihr Rezepte und natürlich deren Zutaten nach Hause geliefert bekommt und diese selbst nachkocht. Dabei gibt es verschiedene Varianten je nach Haushaltsgröße und Ernährungsweise, also beispielsweise auch spezielle Boxen für Vegetarier oder Menschen, die etwas auf ihre Linie achten wollen.

Ich habe mich für die „Neue Entdeckungen“-Version entschieden und fünf Mahlzeiten erhalten. Diese sind immer einzeln in Papiertüten verpackt und perfekt abgemessen, jedes Gewürz und jeder Kräuter ist mitinbegriffen. So weit, so gut! Wie das Ganze schmeckt, verrate ich euch jetzt.


Spinat-Orangen-Salat mit Hirtenkäse, Joghurt-Senf-Dressing und Focaccia
Eigentlich bin ich kein großer Fan davon, Obst in herzhafte Gerichte einzubauen – dieser Salat hat mich aber vom Gegenteil überzeugt. Die fruchtige Orange passte perfekt zum starken Geschmack des Ziegenkäses und der Biss der Pinienkerne hat das Ganze perfektioniert. Besonders das Joghurt-Senf-Dressing ist etwas, das ich sicher auch mal für andere Salate verwenden werde. Auch das Focaccia dazu war sehr lecker, wenn auch etwas hart nach der angegebenen Zubereitungszeit.


Knuspriges Kräuterschnitzel mit Sommersalat und Joghurtdressing
Schwein bereite ich selbst so gut wie nie zu, also fand ich es schön, bei diesem Gericht etwas Neues zu probieren. Das Fleisch war lecker, wenn auch etwas zäher – aber vielleicht bin ich das auch einfach nicht mehr gewohnt – und der Salat okay; hier war das Dressing für meinen Geschmack etwas zu kräuterig.

Klassischer Flammkuchen mit selbstgemachtem Kräuterfrischkäse und knackigem Salat
Über den Flammkuchen habe ich mich zuerst sehr gefreut – es ist etwas, das ich mir im Alltag sonst selten mache. Den Belag fand ich sehr simpel und trotzdem lecker. Dennoch finde ich das Gericht für den hohen Wert der Box etwas zu preiswert als Mahlzeit. Der Gurkensalat, den es dazu gab, fand ich sehr lecker, hier hat die Brunnenkresse allerdings nicht überlebt und ich habe ihn pur gegessen.

Burrito Bowl mit Tomaten-Quinoa, Avocadostreifen und feurigen Kidneybohnen
Mein eindeutiges Highlight der Woche. Simpel zubereitet mit alltäglichen Zutaten, trotzdem aber so lecker – und total füllend. Besonders der Tomaten-Quinoa, die Salsa und der viele Koriander haben mir richtig gut geschmeckt. Ich habe das Rezept in der Zwischenzeit noch einmal gekocht und werde es wohl in mein Go-To-Repertoire aufnehmen, da es auch noch perfekt für die Mittagspause am nächsten Tag passt.

Glasierte Putenbrust mit Ofenkarotten, Cashewkernen und fluffigem Basmatireis
Hier war ich zuerst skeptisch, da mit Pute einfach nicht schmeckt – ich habe seit Jahren keine mehr gegessen, da mir der Eigengeschmack einfach zu stark ist. Der wird von der Glasur aber absolut überdeckt und macht das Gericht angenehm süß mit einer schönen Schärfe. Ofengemüse mag ich sowieso gerne und ich liebe es, Nüsse in Hauptspeisen zu integrieren. Das werde ich definitiv nachkochen, dann aber wohl trotzdem eher mit Hähnchen.

Mein Fazit
Meine Woche mit HelloFresh war ein tolles Experiment. Ich habe viele Dinge, die ich sonst nicht esse, wie zum Beispiel Pute oder Schwein, wieder probiert und war positiv überrascht. Es war kein Gericht dabei, das mir so gar nicht geschmeckt hat; lediglich beim Flammkuchen war ich etwas enttäuscht im Bezug auf das Preis-Leistungs-Verhältnis der Box.
Generell würde ich die Box definitiv wieder bestellen, allerdings wohl auf einen Gutscheincode oder Ähnliches warten, da ich normalerweise pro Woche keine 60 Euro für Lebensmittel ausgebe und hier besonders als Single etwas rechnen muss.

Habt ihr HelloFresh schon einmal getestet?
Wie sind eure Erfahrungen?

xoxo
Eva

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