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Bewusster leben mit Botanicals Fresh Care

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Welcome to the jungle | Balea Birds of Paradise LE

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Sunday Lines 16|07|2017

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What’s in my travel beauty bag

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Beauty

Bewusster leben mit Botanicals Fresh Care

von am 21/07/2017

Wenn wir das, was wir am Ende vom Leben haben wollen, mal auf das Einfachste runterschrauben, ist es doch eigentlich nur Eines: glücklich sein. Ein zufriedenes Leben führen.

Eine Zeit lang haben wir geglaubt, diese Zufriedenheit würde hinter der nächsten Beförderung, der neuen Designertasche oder der teuren Saftkur stecken, bei der zwar nur zwei der fünf Säfte so wirklich schmecken, aber mit der wir vielleicht endlich unser Wunschgewicht erreichen.

Seit ein paar Jahren verändert sich dieser Trend aber. Eines der Themen, das besonders in unserer Generation immer weiter in den Fokus rückt, ist die Rückkehr zur Natur, die Besinnung auf das Wesentliche.

Nein, das bedeutet nicht, dass alle Berliner Hipster plötzlich aufs Land ziehen und ihr Handy aus dem Fenster werfen. Viel mehr steht es dafür, bewusster zu leben, Selbstfürsorge zu betreiben und den Moment zu genießen. Wir entschleunigen, ernähren uns gesünder und achten mehr darauf, was unserer Seele gut tut, als vielleicht unserem Kleiderschrank oder Konto.

Eine Marke, die perfekt zu dieser Philosophie passt, ist Botanicals Fresh Care. Die Haarpflege aus dem Hause L’Oreal Paris verbindet Wellbeing mit guten Inhaltsstoffen und konnte mich so in den letzten Wochen von sich überzeugen.

Botanicals Fresh Care ist eine Premium-Haarpflege, die komplett auf Silikone, Parabene und Farbstoffe verzichtet und stattdessen auf botanische Inhaltsstoffe wie Kokos- oder Soja-Öl setzt. Ich habe euch die vier verschiedenen Pflegeserien bereits hier vorgestellt – heute soll es um den Mindstyle gehen, den ich mit Botanicals Fresh Care verbinde.

Bei Botanicals Fresh Care erinnert nicht nur das Design der Flaschen, Tuben und Tiegel an Apotheker-Fläschchen und Wissenschaft. Alle sechzehn Produkte, die in vier Serien erhältlich sind, überzeugen auch inhaltlich mit perfekt aufeinander abgestimmten, natürlichen Stoffen und unglaublich guten, intensiven Düften, in die ich mich ja sowieso immer als Erstes verliebe. Übrigens sind alle Verpackungen der Pflegeprodukte aus recyceltem Material und somit auch nach ihrem Verbrauch wieder recyclebar.

Ich verwende aktuell die Sorte Geranie, bei der Glanz im Vordergrund steht. Die Verbindung aus Geranien-, Soja- und Kokos-Öl versorgt das Haar auf natürlichem Wege intensiv mit Feuchtigkeit und bringt es so zum Strahlen. An der Serie mag ich besonders das Elixier, das als Spray für sofortigen Glanz sorgt und auch unterwegs die perfekte Auffrischung bietet.

Für mich bedeutet die Rückkehr zur Natur und das bewusste Leben verschiedene Aspekte, innerlich und äußerlich.

Rein äußerlich versuche ich, durch Produkte wie die Haarpflege von Botanicals Fresh Care bewusster einzukaufen und in Marken zu investieren, die nicht nur mir, sondern auch der Umwelt etwas Gutes tun. Das Billigfleisch vom Discounter ist da natürlich schon lange kein Thema mehr und generell versuche ich, meinen Konsum jeglicher Art nicht zu übertreiben. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich ab sofort nur noch Obst esse, das vom Baum gefallen ist – ich glaube aber daran, dass man mit jeder noch so kleinen Geste einen positiven Beitrag setzen kann.

Innerlich achte ich vor allem darauf, was mir und meiner Seele gut tut und versuche, mich von den negativen Gedanken und Urteilen anderer nicht beeinflussen zu lassen. Ich höre auf das, was mir mein Gefühl sagt und kenne mich selbst gut genug um zu wissen, was ich in bestimmten Momenten brauche. Am Ende zählt nur das – nur man selbst kann sich wirklich glücklich machen. Ich bin so froh, dass unsere Gesellschaft diesem Mindset scheinbar immer mehr zustimmt und mehr oder weniger jeder so sein kann, wie es für ihn selbst am besten ist.

Drei Tipps für bewussteres Leben, denen ich selbst auch folge

  1. Umgebe dich mit Natur. Geh öfter an die frische Luft, oder, was mich besonders glücklich macht: Verschönere deine Wohnung mit den verschiedensten Pflanzen – hauptsache viele. Nicht nur sind die nämlich gut für die Luft und ein grüner Blickfang. Sich um etwas zu kümmern und dafür verantwortlich zu sein, die Pflanzen am Leben zu erhalten, ist eine Aufgabe, die mit etwas Übung gar nicht so schwierig ist und trotzdem sehr erfüllend.
  2. Achte auf das, was du zu dir nimmst. Nach dickem Burger und der Extraportion Pommes folgt das Nachmittagstief? Auch besser essen bedeutet bewusster leben – Ausnahmen sind natürlich erlaubt. Das Gleiche gilt aber ebenso für Haut und Haar: Versuche, auf natürliche Inhaltsstoffe zu setzen und verwöhne deine Haare beispielsweise mit einer intensiven Maske von Botanicals Fresh Care.
  3. Erinnere dich abends, wenn du im Bett liegst, an fünf schöne Dinge, die während deines Tags passiert sind. Egal wie groß oder klein. Du wirst sehen, dass selbst ein schlechter Tag immer auch positive Aspekte hat.

Habt ihr die Produkte von Botanicals Fresh Care schon getestet?
Was tut ihr in eurem Alltag für ein bewussteres Leben?

xoxo
Eva

In Kooperation mit L’Oreal Paris

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Beauty

Welcome to the jungle | Balea Birds of Paradise LE

von am 19/07/2017

Müsste ich eine Eigenmarke nennen, von der ich quasi von Grund auf überzeugt bin, würde mir als Erstes Balea einfallen. Ich bin generell großer Fan von DM Drogeriemarkt (nicht zuletzt, weil „meiner“ direkt vor dem Office ist) und shoppe für viele Bereiche gern bei Balea. Hier überzeugt mich das Preis-Leistungsverhältnis einfach absolut!

Umso mehr habe ich mich gefreut, die aktuelle Birds of Paradise LE zu testen, die es seit knapp einem Monat bei DM gibt. Meine Eindrücke gibt es heute für euch.

Fescher Flamingo Bodylotion – 1.25€
Die Creme duftet in der Tube fruchtig-süß, mir fast schon zu zuckrig. Auf der Haut zieht sie sofort ein und es bleibt vor allem der Duft nach Pitaya – mir ist das für eine Bodylotion trotzdem etwas zu exotisch und intensiv.

Königlicher Kronen-Kranich Duschgel – 0.55€
Duschgel kann mir hingegen fast nicht stark genug duften – und dieses hier riecht so lecker nach Passionsfrucht, i love it! Das Gel steht schon bei mir in der Dusche und ist die perfekte Erfrischung für den Sommer.

Kichernder Kakadu Creme Seife – 0.55€
Mein großer Favorit – schnuppert unbedingt an dieser Seife, wenn ihr bei dm seid! Der Maracujaduft ist unglaublich toll und steht ebenfalls bereits in meinem Bad.

Putziger Paradiesvogel Deo-Bodyspray – 0.95€
Bei Deo weiche ich nur selten von meinen beiden Favoriten ab, hier setze ich außerdem vor allem auf frischen Duft und keine Rückstände. Das Deospray von Balea riecht nicht fruchtig, sondern angenehm nach Limette, außerdem enthält es kein Aluminium – so darf es in mein Sporttasche wandern.

Peppiger Papagei Rasiergel – 1.15€
Normalerweise verwende ich das Grapefruit Rasiergel von Balea – dieses hier riecht durch Nektarine und Kaktusfeige sehr süß und fruchtig, ist in der Anwendung aber genauso wie mein gewohntes Rasiergel und wird deshalb auch verwendet.

Quirliger Kolibri Handlotion – 1.95€
Dank Pumpspender perfekt für den Schreibtisch! Und keine Angst: Der Kokosnussduft ist sehr angenehm und nicht so quietschig-stark, wie man es von manchen Düften und Deos kennt.

Trendiger Tukan Shampoo – 0,50€
Das Shampoo duftet zwar sehr angenehm nach Papaya und Kiwi, aber ich versuche immer, meine Haar möglichst wenig zu „verwirren“ und bei meinen gewohnten Produkten zu bleiben. Gut finde ich aber, dass das Balea Shampoo für den täglichen Gebrauch geeignet sein soll und die Haare sanft reinigt – und der Preis ist natürlich unschlagbar.

Habt ihr die Birds of Paradise LE schon entdeckt?

xoxo
Eva

PR Samples

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Allgemein

Sunday Lines 16|07|2017

von am 16/07/2017

|Gesehen| „Embrace“ – zum zweiten Mal. Diesen Film kann man einfach nicht oft genug sehen. Außerdem habe ich „Friends from College“ auf Netflix angefangen, was ich bisher ganz gut finde!

|Gelesen| Eure lieben Kommentare und Nachrichten zu meinem vorletzten Blogpost – ich freue mich so sehr darüber!

|Gehört| Viel spanische Musik mit unserem Uber Driver. Ich muss sagen, dass „Duele de Corazon“ von Enrique Iglesias seit Wochen mein heimliches Lieblingslied ist. #noshame

|Getan| Die Auszeit in Frankreich genossen; viel mit Alex gearbeitet und geshootet; im Pool gechillt und den Kopf etwas abgeschalten; zurück nach Berlin geflogen; gearbeitet; viele Blogposts vorbereitet; einen neuen Mitbewohner begrüßt.

|Gegessen| Macarons von Ladurée; Burger und die leckersten Pommes in unserem Ferienort; französischen Käse; Salat mit Walnüssen und Ziegenfrischkäse; Pasta mit getrockneten Tomaten und Lachsschinken; meine liebste Burrito Bowl; Vanille-Quark mit Heidelbeeren

|Getrunken| Viel Roséwein; viel Evian; viel Tee.

|Gedacht| Eine kleine Auszeit kann so viel bewirken – ich habe in 4,5 Tagen Schweiz und Frankreich komplett abgeschalten, so viel geredet und die Zeit mit Alex genossen. Genau das, was ich gebraucht habe!

|Gefreut| Es ist so schön, mit Gleichgesinnten unterwegs zu sein, die einen pushen, neuen Input geben und wertvolle Tipps haben. Seit meinem Urlaub mit Alex bin ich wieder unglaublich motiviert für Blog und Insta und habe so viele neue Ideen!

|Gelacht| Mit Freunden, vor allem mit Alex. Und so viel!

|Geärgert| Über falsche Versprechen und Unzuverlässigkeit, aber das ist eigentlich auch schnell verflogen. Ich versuche einfach, mich nicht mehr über Dinge zu ärgern, die ich eh nicht ändern kann.

|Gekauft| Nichts in Frankreich oder Genf – dort kostet alles circa doppelt so viel wie hier. Ich liebäugle momentan wieder mit einer neuen Designertasche, andererseits hätte ich vielleicht gern ein neues MacBook. So wie ich mich kenne, werde ich aber nichts davon kaufen. 😉

|Geklickt| Einige Apps für Instagram wie Planoly oder Unum – darin könnt ihr euren Feed planen und geht so sicher, dass alles gut zusammen passt.

Happy Sunday

xoxo
Eva

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Beauty | Travel

What’s in my travel beauty bag

von am 14/07/2017

Besonders wenn man nur mit Handgepäck reist, heißt es in Sachen Kosmetiktasche ja leider: weniger ist mehr. Mein riesiger Fundus muss also aussortiert werden, ich muss mich zwischen all meinen Blushes für einen Favoriten entscheiden und 10 Lippenstifte braucht nun auch wirklich niemand auf einem Kurztrip.

Als ich meine fertig gepackte Tasche dann aber so vor mir gesehen habe, fiel mir auf, dass das Ganze ja auch einen Vorteil hat. Ich muss mich auf das Wesentliche beschränken, meine Must Haves zeigen sich so quasi von ganz alleine – und die zeige ich euch heute.

Was meine Hautpflege angeht, setze ich bei einer Reise gern auf bekannte Favoriten. Niemand möchte plötzlich auf seinem Citytrip aufwachen und eine unschöne Hautreaktion dank neuer Pflegeprodukte haben. Für meine Augen verwende ich seit Jahren eigentlich nur die Clinique All About Eyes Augencreme, ich schwöre auf ihre Wirkung und bin bisher auch von den kleinen Fältchen rund ums Auge verschont worden.
Außerdem verwende ich seit einigen Wochen das VICHY MINERAL 89 Elixier, eine leichte Pflege auf Gelbasis, die gerade im Sommer perfekt ist, und mein Rapid Brow Augenbrauenserum, das ich euch ja bereits hier vorgestellt habe und das bei mir Wunder wirkt.

Zur Hautreinigung habe ich mir meine große Tube Burt’s Bees Cleansing Cream abgefüllt und kann auch nicht auf meine Clarisonic Reinigungsbürste verzichten – die ist dank Reiseetui aber ja easy im Transport.

Egal wie klein mein Koffer ist, eine Sache darf nie fehlen: mein Glätteisen von ghd. Selbst wenn ich meine Naturlocken trage, bearbeite ich kleinere Haarpartien gerne damit – und seit ich meine Haare kürzer trage, ist das spontane Glätten auch kein Problem mehr.

Mein eigentliches Make Up mag für manche vielleicht trotzdem exzessiv klingen, für mich ist es aber die deutlich reduzierte Variante des Fundus, der bei mir zuhause rumliegt. Als Foundation verwende ich momentan die L’Oreal Glam Beige Healthy Glow Foundation, die ich euch sowohl in der Tube als auch als Cushion absolut empfehlen kann – je nachdem, wie viel Coverage ihr benötigt. In Kombination mit dem Clinique All About Eyes Concealer in „Light Neutral“ und dem durchsichtigen Stay-Matte Universal Blotting Powder von Clinique ist mein Gesicht perfekt abgedeckt.

Für meine Augenbrauen benutze ich die L’Oreal Paris Brow Artist Xpert Stifte, die ich euch hier vorgestellt habe und das dazu passende Augenbrauengel von L’Oreal. Mit meiner Base von Urban Decay sind meine Augen dann auch bereit für meine liebste Reise-Lidschattenpalette überhaupt, der Smashbox Cover Shot in Matte. Bei Mascaras bin ich gerade wild am Durchtesten meiner Sammlung, dazu wird ebenfalls bald ein Blogpost folgen.

Abschließend trage ich Rouge und Bronzer auf – meine Power-Kombi ist da aktuell „Innocent Peach“ von Clinique und der Betty-Lou Manizer von theBalm.

Bei Parfums setze ich natürlich auf Miniaturen, so wie hier mit „Wood Sage & Sea Salt“ von Jo Malone. Der frische Geruch passt einfach immer!

Was darf in eurer Travel Beauty Bag nicht fehlen?

xoxo
Eva

Bilder: Frau Herz

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Personal

Extrovertiert & introvertiert zugleich – ein Leben als Paradoxon

von am 12/07/2017

„I’m almost never serious, and I’m always too serious. Too deep, too shallow. Too sensitive, too cold hearted. I’m like a collection of paradoxes.“ – Ferdinand de Saussure

Eine Instagram Caption von Nadia Meli brachte mich letztendlich dazu, diesen Blogpost zu schreiben. Nadia sprach davon, ein „Extroverted Introvert“ zu sein – ein Begriff, der mir die Augen geöffnet hat. Nicht zuletzt, weil er bei mir einfach perfekt passt und mir gezeigt hat, dass ich mit diesem Gefühl oder diesem Charakterzug scheinbar nicht so alleine bin, wie es mir manchmal doch vorkomme.

Meistens definiert man sich ja entweder als extrovertiert oder introvertiert – entweder man liebt die Aufmerksamkeit und das Beisein anderer oder man genießt lieber die Ruhe des Alleinseins. Ich sehe mich selbst als eine Mischung aus beidem: Ich kann gut mit Menschen reden, egal ob Freund oder fremd, habe mit Smalltalk absolut kein Problem und komme mit jedem klar – bis zu einem bestimmten Punkt. Irgendwann ist all meine Energie erschöpft, ich werde immer stiller und nur die kleinste unangenehme Situation bringt mich dazu, eine Art Wand um mich zu bauen.

Meine introvertierte Extraversion (auf Englisch klingt alles so viel besser…) beginnt bei ganz alltäglichen Situationen.
Ich arbeite hauptberuflich als PR Managerin. Stehe morgens auf, gehe ins Office und rede dort gefühlt von 9 – 18 Uhr durch. Die Tatsache, dass wir 5 Mädels sind und es in der PR quasi unser Job ist, kommunikativ zu sein, ist für mich absolut okay.

Wenn ich abends dann aber nach Hause komme, genieße ich die Ruhe. Viele meiner Freunde sind fast jeden Abend unterwegs und auch durch Instagram & Co. könnte man meinen, dass man sein Dinner nur noch in großer Runde und ausschließlich in Restaurants zu sich nehmen darf. Daran ist natürlich auch nichts verwerflich. Auch ich genieße es, mit Freunden Zeit zu verbringen und die kulinarische Vielfalt Berlins zu erkunden. Meistens bevorzuge ich es aber doch, an Wochentagen abends zuhause zu sein und meine Batterien aufzuladen.

Seit ein paar Wochen beschäftige ich mich nun mit diesem Thema und einer Art Selbstfindung. Ich entdecke immer mehr Artikel darüber, dass es anderen Menschen genauso geht – nicht zuletzt dieser Bericht bei Edition F hat zu großen Diskussionen geführt. Es ist gut zu wissen, mit diesem Gefühl nicht alleine zu sein – vor allem, da es viele Menschen sicher komisch finden und nicht verstehen, warum ich oder wir nicht öfter aus dem Haus gehen. Früher habe ich mich durch solche Aussagen oft beeinflussen lassen oder habe mich aus FOMO selbst gezwungen, doch noch mitzugehen und mich dann am nächsten Tag miserabel gefühlt.
Ich brauche die Zeit mit mir alleine einfach, um meine Batterien aufzuladen. Mittlerweile weiß ich, dass meine Meinung und meine Selbsteinschätzung da wichtiger sind als die anderer.

Es ist auch nicht so, dass ich eine Art Grundeinstellung habe und immer gleich ticke – ich bin nur ein Mensch. Manchmal gibt es Wochen, an denen ich von Montag bis Freitag abends allein sein möchte und dann auch am Wochenende merke – hey, eigentlich habe ich gar keine Lust, groß rauszugehen. Dann gibt es wieder Phasen, in denen ich jeden Tag unterwegs bin und auch am Wochenende von Café zu Dinner zu Party hoppe.

Ein weiterer Punkt auf der Checkliste wäre wohl, dass ich mich oft dabei erwische, am Wochenstart Pläne fürs Wochenende zu machen und je näher der Tag dann kommt, desto mehr schwindet meine Freude – egal, wie toll das Event ist. Ich weiß auch genau, dass ich dort Spaß haben werde, aber trotzdem siegt die Introversion manchmal. Meistens nicht, da ich meine Freunde natürlich auch nicht enttäuschen möchte.

Gerne allein zu sein bedeutet aber auch nicht, dass ich mich nicht manchmal einsam fühle – gerade in einer Großstadt wie Berlin kommt man sich schnell verloren vor. Dennoch ist die Zeit, die ich alleine verbringe das, was mir am Ende die meiste Energie bringt und mich am Laufen hält.

Ich möchte mir mit diesem Artikel nicht die perfekte Ausrede schaffen, zukünftig jedes Event abzusagen, ohne dass meine Freunde, Familie oder auch Kunden sauer sind. Ich möchte damit erst Recht nicht bezwecken, überhaupt nicht mehr eingeladen zu werden. Viel mehr möchte ich diese Seite von mir zeigen, weil ich weiß, dass es anderen genauso geht. Weil es völlig okay ist, nicht rund um die Uhr eine „People Person“ sein zu können. Und vor allem möchte ich Verständnis dafür schaffen, dass Introversion weder etwas mit „Social Anxiety“ noch Lustlosigkeit zu tun hat. Seine Energie im Alleinsein zu finden und bewusst Zeit für sich selbst einzuplanen ist für mich ein großes Gut.

Wie sieht es bei euch aus?
Seid ihr extrovertiert, introvertiert oder eine Mischung aus beidem?

xoxo
Eva

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