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Degustabox April 2018

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Sunday Lines 22|04|2018

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ASOS Sale – meine Highlights

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Ein Wochenende am Timmendorfer Strand | Auszeit im Hotel SAND

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Food

Degustabox April 2018

von am 24/04/2018

Schwupps ist der April auch fast wieder vorbei – und wie jeden Monat gibt es wieder eine Degustabox für mich. Heute zeige ich euch den Inhalt meiner April Box.

Carpe Diem Kurkuma Sparkling White Tea – 1.19€
Ich kenne die Carpe Diem Tea Drinks bereits und mag sie ganz gerne. Kurkuma wird jetzt nicht meine neue Lieblingssorte, ist eiskalt aber eine gute Erfrischung.

Valensina Sommer Frühstück Orange-Apfel-Traube-Limette – 1.79€
Diese Sommeredition gibt es von April bis September und ist für mich das perfekte Frühstücksgetränk. So gern ich puren Orangensaft mag, gefällt mir hier die fruchtige Note besonders gut.

Leffe Blonde & Brune – 1.59€/Flasche
Ich bin großer Bier Fan, trinke aktuell allerdings keinen Alkohol – ich hebe mir die beiden Flaschen also für einen heißen Sommertag auf. Ich bin sehr gespannt auf die beiden Klosterbiere!

Loacker Waffeln „Chocolate“ und „Napolitaner – 1.09€
Bye bye, Sommerfigur! Die Waffeln liebe ich und kann sicher nicht lange Nein sagen. Ich kenne bereits beide Sorten und besonders die schokoladige Variante schmeckt mir sehr, obwohl natürlich nichts über Napolitaner Waffeln geht.

Nestlé Clusters Almonds & Seeds – 1.99€
In der letzten Degustabox war bereits eine schokoladige Variante dieser Cerealienriegel enthalten, die mir besser geschmeckt hat. Klar, Schokolade hilft eben immer! Diese hier sind mir etwas zu nussig, ich mag so große Stücke nicht gern.

McVitie’s Digestive – 1.39€
Die Kekse sind sicher ein Klassiker und passen perfekt zum Nachmittagskaffee oder Tee. Ich persönlich finde sie zwar lecker, aber keinen großen Turn On – gut also, dass sie in Frischepacks länger haltbar sind.

FRITT Superfrucht Minis – 0.69€
Ich bin schon kein großer Freund der regulären Frittriegel, daher fällt es mir leicht, auch hier zu widerstehen. Die kleine Schachtel ist perfekt für unterwegs – ich werde sie in meine Handtasche packen und verschenken.

Golden Toast Süßkartoffel – 1.49€
Ich bin ein großer Süßkartoffel-Fan und finde es super spannend, sie jetzt auch in Toastform zu genießen. Es schmeckt etwas süßer als herkömmlicher Toast und passt für mich super zu Frischkäse und Lachs.

Zentis Sonnen Früchte Erdbeere mit Rose – 1.89€
Als Single habe ich selten Marmelade zu Hause, freue mich aber sehr über dieses Gläschen: Erdbeere mit Rose ist ein absolut toller Geschmack! Angenehm süß, aber nicht zu sehr – und ich persönlich liebe ja die leicht parfumige Note der Rose. Sicherlich nicht jedermanns Geschmack, aber mein großer Favorit!

BiFi 100% Beef – 0.99€
Während ich die BiFi Turkey sehr gerne mag, ist mir die BiFi Beef etwas zu würzig, fast erdig. Ich könnte mir aber vorstellen, dass Beef Jerky Fans hier auf ihre Kosten kommen.

Alnavit Grande Mio Kichererbsen Spirelli – ?€
Die Kichererbsen Spirelli scheinen irgendwie ihren Weg in meine Box gefunden zu haben – auf dem Produktbogen finde ich sie nicht. Ich freue mich über den tollen Zusatz aber sehr, da ich Kichererbsen gerne esse und die Nudeln sicher bald verputzen werde.

Sunquick Wassereis Cola – 2.49€
Zack, fühle ich mich in meine Kindheit versetzt! Das süße Wassereis gab es für mich früher immer im Biergarten, jetzt kann ich es auch zuhause genießen. Ebenfalls erhältlich in den Sorten Orange, Himbeere und Erdbeere.

Kikkoman Wok Sauce – 3.99€
Die Sojasaucen von Kikkoman kenne ich bereits, sie ist ja quasi der Klassiker – die Wok Sauce ist mir neu. Sie schmeckt angenehm süßlich und passt perfekt zu Gemüse oder Fisch. Da ich oft asiatisch koche, freue ich mich hierüber sehr.

Mutti Geschälte Tomaten – 0.99€
Ich mag die Qualität und den satten Geschmack der Mutti Produkte sehr gern, bevorzuge aber gestückelte oder passierte Tomaten, da ich sie in der Verwendung einfacher finde.

Mein Fazit
Die Degustabox im April hat einen Gesamtwert von 24.25 Euro. Ich muss ehrlich zugeben, dass sie mich in diesem Monat nicht so begeistert hat wie sonst – das liegt vielleicht aber auch nur daran, dass ich aktuell keinen Alkohol trinke und versuche, mich gesund zu ernähren. Gefreut habe ich mich dennoch über die Marmelade und die Loacker Waffeln, die beide zwar natürlich auch kein #healthyfood sind, aber einfach zu gut schmecken, um zu widerstehen.

Wie gefällt euch die Degustabox April?

xoxo
Eva

PR Sample

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Allgemein

Sunday Lines 22|04|2018

von am 22/04/2018

|Gesehen| „Let’s Dance“ zum Frühstück am Samstag, da ich es Freitag Abend verpasst habe – ich kann einfach nicht ohne!

|Gelesen| Die Neon wird es bald nicht mehr geben! Diese Zeitschrift hat meine Jugend begleitet, ich hatte sie sogar im Abo – irgendwann war aber jedes Thema gleich und alles hat sich wiederholt. Dennoch sehr schade!

|Gehört| Das neue Album von J.Cole – so gut! Außerdem stehe ich momentan (wie wahrscheinlich jeder) total auf Cardi B.

|Getan| So oft es ging die Sonne genossen; viel für Blog und Insta vorbereitet; spannende Gespräche geführt; meine Küche aussortiert und bis in die kleinste Ecke geschrubbt und geputzt; Oscar geärgert; mein Fitbit verloren. Mist!

|Gegessen| Spargel mit Garnelen; die ersten Erdbeeren des Jahres; Caesar Salad mit Süßkartoffelpommes; Hähnchen mit Sesamkartoffeln; Thai Curry mit Tofu; viel viel Nice Cream.

|Getrunken| Iced Matcha Latte; Iced Coffee; Coke Zero – alles, Hauptsache kalt!

|Gedacht| Wie gut einem der Abstand zu manchen Dingen tut. Sehr kryptisch, ich weiß, aber bald vielleicht mehr dazu.

|Gefreut| Jedes Mal, wenn ich Zeit an der Sonne verbringen konnte – endlich ist der Frühling da.

|Gelacht| Am Freitag war ich mit Freunden unterwegs und als Einzige nüchtern. Es ist schon witzig, was so ein bisschen Alkohol mit Menschen macht! 😉

|Geärgert| Über unfreundliche, unreflektierte Menschen – vor allem aber darüber, wie sehr ich mich durch sie beeinflussen lasse. Daran möchte ich unbedingt arbeiten.

|Gekauft| Ein paar tolle Schnäppchen im ASOS Sale; Longblazer und Jeansjacke von H&M.

|Geklickt| Die wunderschöne neue Conscious Kollektion von H&M!

Diese wunderschöne Installation findet ihr noch diese Woche im Bikini Berlin!

Eine Sünde, zu der ich nie Nein sagen kann: Carrot Cake! Hier superlecker bei The Barn.

Happy Sunday!

xoxo
Eva

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Fashion

ASOS Sale – meine Highlights

von am 18/04/2018

Für ein Event Anfang Mai bin ich gerade noch auf der Suche nach dem perfekten Outfit – am liebsten wäre mir ein Hosenanzug, gerne knallig oder, falls doch schlicht, zumindest mit bunten Accessoires. Eine wirklich große Auswahl finde ich dabei nur online: Dank meinen 1.80m sind mir die meisten Hosen zu kurz, Schuhe shoppe ich eh fast ausschließlich im Internet.

Wie gerufen kommt mir deshalb gerade der riesige ASOS Sale – und 3x dürft ihr raten: Natürlich sind nicht nur Outfits für das Event in meinem Warenkorb gelandet. Meine Highlights aus dem ASOS Sale zeige ich euch heute – und die sind bis zu 60% reduziert!

Bunte Strandtasche mit Quasten // Strand Clutch mit Bommeln
Sommerurlaub, ich komme! Da die Taschen wunderbar reduziert ist, musste ich mich gar nicht entscheiden und habe einfach beide in meinen Warenkorb gepackt. Ich sehe mich damit schon durch die Gassen Mallorcas und die Riads in Marrakesch flanieren – für mich sind Bast, Bommeln und Co. seit Jahren ein paar der schönsten Sommertrends.

AX Paris Blumenkleid
Da ich ja nicht nur verreise und auf Events rumhüpfe, brauche ich auch für den Office-Alltag ein paar schöne, luftige Teile für Frühling und Sommer. Dieses Kleid hier ist Liebe pur und trotz schlichtem Design und akzeptabler Länge ein schöner Blickfang. Ich stelle es mir auch mit Sneakern und Bodycross Bag super lässig vor!

Silberne Reebok Sneakers
Meine Reeboks sind die bequemsten Sneaker, die ich mir jemals gekauft habe – ich liebe sie über alles. Diese silbernen Treter sind zudem auch noch optisch absolute Highlights und sofort in meinen Warenkorb gewandert.
Wenn meine Erfahrung mit Reebok auch hier zutrifft, solltet ihr die Sneakers unbedingt eine Nummer größer bestellen.

Y.A.S. Cicotta Kleid mit Spitze
Da ist sie wieder: Meine Schwäche für Spitze. Dieses Kleid von Y.A.S. ist sagenhafte 30 Euro reduziert und war damit direkt in meiner Einkaufstasche. Ich hoffe, es ist lang genug für mich – ihr werdet es dann sicher bald auf Instagram & Co. sehen.

Outrageous Fortune Jumpsuit
Love, love love! Wenn es für das Event kein Zweiteiler werden sollte, ist dieser Jumpsuit mein Favorit. Ich liebe das schulterfreie Flatter-Design! Der Einteiler lässt außerdem Raum für viele Accessoires und wird mir im Sommer sicher treue Dienste leisten.

Creolen im Nugget Design
Ich hab es euch ja gesagt: Entweder auffällige Klamotten oder Hingucker-Accessoires. Diese Ohrringe sind auf jeden Fall ein Blickfang und perfekt für ansonsten schlichte Looks.

Habt ihr schon beim Sale zugeschlagen?

xoxo
Eva

*enthält Affiliate Links

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Travel

Ein Wochenende am Timmendorfer Strand | Auszeit im Hotel SAND

von am 17/04/2018

– Pressereise –

„Wieso in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“ – unter diesem Motto stand für mich ein kleiner Wochenendtrip, auf den ich mich vor gut zwei Wochen begeben habe.
Nur eine kurze Zugreise entfernt von Berlin – 3,5 Stunden, um genau zu sein – liegt die wunderschöne Ostsee und der Timmendorfer Strand, an den die liebe Jil und ich von Green Pearls und dem Hotel SAND eingeladen wurden.
Ich muss zugeben, dass ich bei Urlaub meist an Flugreisen denke, an Inseln und Palmen – aber wieso weit reisen, wenn es auch in Deutschland so schön sein kann? Heute möchte ich euch ein wenig von meinem Wochenende am Meer erzählen, vom Hotel SAND und seiner wunderbaren Umgebung.

Das Hotel SAND
Schon beim Betreten des Hotels wusste ich, dass ich mich hier wohl fühlen würde. Der Eingangsbereich ist, so wie das komplette Hotel, liebevoll bis ins kleinste Detail dekoriert und designt – all das unter dem großen Motto Natürlichkeit und Nachhaltigkeit. Einrichtung aus natürlichen Materalien, regionale und saisonale Küche und die Vermeidung von Plastik, beispielweise bei Toilettenartikeln und Co., sind nur einige der Aspekte, in denen das Hotel SAND auf die Umwelt achtet und versucht, modernen Lifestyle mit natürlichen Produkten zu verbinden.

Das Hotel hat insgesamt 46 Zimmer, eine Nacht dort könnt ihr ab 55 Euro im Doppelzimmer buchen. Ich freue mich ja besonders auf das nächste Jahr im Hotel SAND: dann wird nämlich auch der Wellnessbereich fertiggestellt, inklusive Whirlpool und Sauna auf der Dachterasse mit Blick in die Ferne sowie Yoga- und Ernährungskursen. Ich kann es kaum erwarten, dann zurückzukehren und all diese tollen Neuerungen zu testen!

Wer mir auf Instagram folgt, weiß außerdem, wovon ich besonders begeistert war: Die Küche im Hotel SAND ist grandios. Angefangen beim Frühstücksbuffet – hier kann ich euch besonders das Bircher Müsli empfehlen – über die tollen Gänge-Menüs, die am Abend angeboten werden. Wenn ihr eine Nacht im Hotel SAND verbringt, solltet ihr definitiv mindestens Halbpension buchen und euch selbst von den kulinarischen Highlights überzeugen.

Die Umgebung
Jil und ich hatten unglaubliches Glück mit dem Wetter – noch 5 Tage zuvor soll Schnee in Timmendorfer Strand gelegen haben. Als wir mit der Bahn ankamen, wurden wir von strahlendem Sonnenschein begrüßt und so blieb es auch das komplette Wochenende. Klar, es ist immer etwas windig am Meer und auch wir waren mit Schal und leichter Jacke gut beraten, aber als wir dann in unserem Strandkorb am Meer saßen kam Urlaubsfeeling pur auf. Wir haben beide sogar etwas Farbe bekommen!

Am zweiten Tag der Reise haben wir dann unsere Räder geschnappt und haben die Küste bis nach Travemünde erkundet. Wir sind entlang einer wunderschönen Steilküste geradelt, haben den Ausblick genossen und waren nie wirklich außer Puste – die Gegend dort ist angenehm flach und kann zu Fuß und auch per Rad problemlos erkundet werden. Wer eine Pause braucht, findet auf der Route immer wieder Eisdielen und Cafés, die auch wir für eine Kuchen- und Aperol-Spritz-Pause genutzt haben.

Unsere Fahrräder haben wir uns übrigens von my Boo geliehen – einem Hersteller von Bambusfahrrädern, die komplett in Ghana gefertigt und dann in Deutschland fertiggestellt werden. Dank my Boo werden so in Ghana faire Arbeitsplätze geschaffen und zahlreiche soziale Projekte unterstützt. Dass die Räder aus Bambus sind, merkt man übrigens gar nicht; sie fahren sich wie jedes andere Rad und haben uns gute Dienste geleistet. Eine tolle Sache!

Mein Fazit
Der Timmendorfer Strand und besonders das Hotel SAND sind ein wunderbarer Ort, um für ein Wochenende (oder länger) aus dem Alltag zu entfliehen. Ein so wunderschönes Hotel mit einer derart tollen Philosophie und nettem, zuvorkommenden Personal ist definitiv jeden Besuch wert! Generell wird Genuss und Ruhe am Timmendorfer Strand groß geschrieben – ich freue mich schon auf meine nächste Auszeit dort.
Übrigens hat Green Pearls weltweit noch viele andere nachhaltige Unterkünfte im Repertoire. Im Sommer stelle ich euch ein weiteres vor – auf diese Reise freue ich mich schon besonders.

Wart ihr schon einmal an der Ostsee?
Was ist euer liebstes Reiseziel innerhalb Deutschlands?

xoxo
Eva

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Personal

Social Media vs. Real Life – Die Schattenseiten des Bloggerdaseins

von am 10/04/2018

„Du hast dich ganz schön verändert, finde ich. Du bist so oberflächlich geworden.“

Ihr glaubt gar nicht, wie hart mich diese Worte einer Freundin Anfang letzten Jahres getroffen haben. Und obwohl wir diesen „Streit“ schnell klären konnten, kriege ich sie nicht mehr aus meinem Kopf. Der Grund, wieso meine Freundin mir das gesagt hat? Wir hatten einige Wochen nur wenig Kontakt, haben uns beide etwas aus den Augen verloren. Lediglich über Instagram konnte sie meine Schritte verfolgen – die neue Designertasche, die ich mir gekauft hatte, meinen glamourösen Abend auf der Berlinale, dazwischen ein paar Selfies und Pakete, die ich von PR-Agenturen und Marken zugeschickt bekommen habe.

Viele perfekt inszenierte Fotos also, die einen ein sehr wichtiges Detail vergessen lassen: sie zeigen nicht mein komplettes Leben. Sie zeigen nicht den Schlabberlook, den ich zuhause trage, das Chaos, das in meiner Wohnung aufgrund der vielen Pakete und meiner Faulheit herrscht, den Döner nachts um halb Drei oder die Tränen, die ich manchmal wegen Kleinigkeiten vergieße.

Wir alle wissen mittlerweile, dass soziale Medien wie Instagram und Snapchat nur einen Bruchteil dessen zeigen, was wirklich in unserem Leben passiert. Beim Anblick all der perfekt inszenierten Fotos vergisst man dennoch schnell die Person, die eigentlich hinter all dem steht.

Diese Konfrontation war für mich übrigens nicht die Erste dieser Art. Ich blogge seit 2009, war damals noch in der Schule und jeder von uns weiß, was für (pardon) Arschlöcher Kinder und Teenager sein können.
So habe ich mir schon oft vorwerfen lassen müssen, eine Tussi zu sein. Habe anonyme Kommentare auf meinem Blog bekommen, oder noch schlimmer, als ich für kurze Zeit einen Youtube-Kanal hatte und dort lesen durfte, was „Freundinnen“ wirklich von mir denken. Das war auch einer der Gründe, wieso ich den Kanal damals habe sterben lassen: Ich habe mich regelrecht geschämt für das, was ich auf Youtube gezeigt habe, für meine Hobbies Beauty und Mode. Zu große Angst hatte ich damals vor Lästereien und davor, nicht akzeptiert zu werden. Also habe ich von Anfang an versucht, meinen Blog und mein Privatleben zu trennen und kaum jemandem davon erzählt.

Mittlerweile weiß jeder meiner Freunde, was ich tue – was ja irgendwie auch unvermeidbar ist, da man sich heute ja sofort auf sämtlichen Portalen vernetzt. Ich schäme mich schon lange nicht mehr für meinen Blog, dafür habe ich zu viel erreicht, auf das ich höllisch stolz sein kann. Trotzdem tut es weh, darauf reduziert zu werden, was ich online poste – und das auch noch auf eine negative Art und Weise und von Menschen, die einen eigentlich mögen.

Ich bin von Natur aus kein sehr extrovertierter Mensch, der Fremden gern viel von sich preisgibt. Keine besonders gute Qualität für einen Blogger vielleicht, aber mir geht es hier ja auch nicht darum, eine Reality TV Show um mich zu inszenieren, sondern darüber zu schreiben, was mich bewegt und was mir gefällt. Ihr wisst gar nicht, wie viel Mut es mich manchmal kostet, solche Zeilen zu schreiben und wie leicht einen der eine oder andere Hater-Kommentar verletzen kann. Selbst Schuld, klar – wer im „Rampenlicht“ steht, der wird automatisch von Kopf bis Fuß analysiert und bewertet.
Hier müssen wir uns selbst auch in unseren Gedanken stoppen: Nur weil Blogger XY die nächste Designertasche hat, ist sie nich unbedingt glücklich. Nur weil ihr Leben so easy und spaßig scheint, muss es das nicht sein. Und auch die Person, die online so selbstbewusst wirkt, hat Gefühle und wird vielleicht leichter verletzt als gedacht.

Habt ihr schon einmal ähnliche Erfahrungen in Social Media gemacht?

xoxo
Eva

Fotos: Odett Telke

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