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Was ihr schon immer mal von einem Profi Fotografen wissen wolltet… :)

15/11/2012

Anfang der Woche wollte ich von euch auf Twitter und Instagram wissen, was ihr gerne mal einen professionellen Fotografen fragen wollen würdet – denn ich hatte die Chance, diese Fragen am Dienstag an meine persönliche Lieblingsfotografin Alexandra alias Frau Herz weiterzuleiten!

Ich habe sie in Wertheim Village zu Lunch, Shoppen und Shooten getroffen und sie hat all eure Fragen gerne beantwortet 🙂


Erzähl doch erstmal etwas zu deiner Person!
 
 Ich bin 22 Jahre alt komme aus der Nähe von
Erlangen und fotografiere seit ca. 4 Jahren. Dieses Jahr habe ich mich als
„Frau Herz“ selbstständig gemacht und fotografiere vor allem
Hochzeiten und Portraits. Ich liebe Bilder die nicht 0815 sind.
Nadine fragt: Welches Equipment ist für Hobbyfotografen wie
uns Blogger empfehlenswert?
Als Digicam würde ich euch die Canon Powershot S95
empfehlen. Sie ist klein, handlich und macht wirklich tolle Bilder.  Man kann viel einstellen und der Makromodus
ist genial! Ich habe damals mit einer Canon EOS 450D angefangen und finde die
große für den Einstig super. Momentan ist die die aktuellste der Serie eine EOS
600D. Dazu empfehlen kann ich neben dem Standard-Kit Objektiv eine
Festbrennweite mit großer Blende (f1:1.8). Der Vorteil ist, dass die bei
Produktfotos beispielsweise die Schärfe perfekt auf einem Punkt liegt und der
Rest diesen schönen unscharfen Verlauf bekommt. (für Canon: 50mm mit f 1:1.8
für 100 Euro)
Farina fragt: Was hast du studiert?
Studiert habe ich gar nicht.. Ich habe die Ausbildung zur
Mediengestalterin für Digital und Printmedien gemacht und mir nach und nach
alles selbst bei gebracht 🙂
Marlene fragt: Was war das besonderste Shooting für dich?
Und wie bereitest du dich darauf vor? Oder machst du das eher spontan?
Das tollste Shooting bis jetzt war in London.. Es war spät
abends, wir waren in einem Tunnel, es waren so viele Menschen unterwegs und die
Stadt hat ja eh diesen besonderen Flair. Ich mag die Shootings für die EmotionBilder am liebsten, weil sie echter sind.
 Das kommt aufs Shooting an! Manchmal sehe ich eine Location
zu erst und suche dann erst das Model. Manchmal stehen die Leute vor der Tür
und wir entscheiden spontan. Richtig planen mit Outfits, Make Up und Location
tue ich nur zur Erweiterung meines Portfolios oder wenn die Modelle bestimmte
Wünsche haben.
Shooting in London
Anna fragt: Was ist deine Lieblingslocation? Und zu welcher
Jahreszeit fotografierst du am liebsten?
Auf alle Fälle außen! Ich liebe Schilf, Wasser oder auch
alte stillgelegte Fabrikhallen. Ich finde jede Jahreszeit besonders, aber das
ganze Jahr zum Beispiel nur Herbstbilder zu machen wäre ja auch langweilig. Ich
persönlich liebe den Wechsel zwischen Schneefotos und Shootings an
Sommerabenden.
Marcus fragt: Lieber mit einem schlechteren Body starten und in
Objektive investieren oder direkt mit einem besseren Body starten?
Lieber in Objektive! Auf alle Fälle. Der Vorteil ist, wenn
du dir später einen besseren Body kaufst hast du vom Objektiv noch was. Ich
habe mir damals auf meine 450D ein Canon 24-70mm mit 2.8 gekauft und habe den
Unterschied wirklich sofort gemerkt. Ein toller Body mit einem
Durchschnittsobjektiv bringt wenig Vorteile, ein gutes Objektiv merkt man den
Bildern gleich deutlich an.
Steffi fragt: Was unterscheidet ein gutes Bild von einem Schnappschuss? Beziehungsweise: wie mache ich aus einem Schnappschuss ein gutes Foto?
Als Erstes mal die Lichtstimmung. Schnappschüsse sind oft
geblitzt, das gibt oft unschöne Reflexe auf der Haut. Wichtig ist auch der Bildschnitt, hier hilft euch die Regel
des Goldenen Schnitts.
Auch mit der Bildbearbeitung noch einiges machen – beispielsweise den Hintergrund unscharf, damit der Blickfang
auf einem bestimmten Objekt liegt (z.B. bei Portraits in der Landschaft). Ich
erhöhe auch den Kontrast auf alle meinen Bildern – das macht wirklich viel aus!
Betty fragt: Was macht für dich ein gutes Bild aus?
Ein Bild ist in meinen Augen dann gut, wenn es ein Gefühl
vermittelt.
Christine fragt: Mir ist Photoshop einfach zu teuer! Gibt’s Alternativen um meine Bilder im Nachhinein noch zu verbessern?
Und wie kann ich Bilder mit wenigen Schritten besser machen?
Photoshop ist DIE Software für professionelle Bildbearbeitung, um Bilder privat nachzubearbeiten ist es aber für Einsteiger viel zu kompliziert – dazu gibt es Photoshop Elements. Das ist super für einfache Bearbeitungen! Picasa und Gimp sind auch gute Alternativen
für den Einstieg 😉
Ich mache möglichst wenig, damit ich die Menschen nicht
verfremde. Ich optimiere Kontrast, Helligkeit, Tiefen und Lichter, Schwarzwerte,
etc. Nachbearbeitung verwende ich, um Augen noch besser raus zu arbeiten oder
für Dodge&Burn
vorher // nachher

zur Hälfte bearbeitet
Eva fragt: Wie unterscheidet sich ein Shooting Make Up vom
Alltagslook?
Das A und O ist eine ebenmäßige und mattierte Haut. Meine
Visagistin grundiert und konturiert sehr gründlich. Sie arbeitet für Portrait Shootings mit stärkerem
Augen Make Up und schminkt meistens Smokey Eyes. Ebenfalls verwenden wir für
Shootings stärkeres Rouge, da das Gesicht so mehr Kontur bekommt und die Kamera
oft Farbe verblassen lässt. Wenn sie die Lippen schminkt verwendet sie
kräftigere Farben. Nudetöne sind oft schwierig, da sie eventuell mit dem
Hautton verschmelzen können.
Katharina fragt: Was für Outfits empfehlst du für ein
Shooting?
Das in dem du dich wohlfühlst! Nicht so gut ist ganz in
schwarz, oder zu klein gemustert. Ansonsten ist alles erlaubt. Toll ist auch
Schmuck und tolle Accessoires.
Ich hoffe sehr, dass Blogbeiträge dieser Art für euch interessant sind und danke meiner lieben Alex für das Interview!!
 Falls ihr noch weitere Fragen an Alexandra habt, könnt ihr diese gerne hier in den Kommentaren stellen oder auf ihrer Facebook Fanseite 🙂

  1. I've been following Alexs' progress for a few years now and this girl is going places. Her ability to see a subject and make a work of art out of it is pure genius. Thanks for the informative interview.

  2. Ich finde die Tipps leider ein wenig 0815. Hätte mir jetzt mehr erwarete, das was sie sagt kann man sich auch als normaler Hobbyfotograf selbst zusammenreimen. 🙁

    1. Vielen Dank für deine ehrliche Antwort. Bei so vielen Lesen ist es schwer für jeden die richtigen Antworten zusammenzufinden. 😉 Weil ja auch alle auf unterschiedlichen Ständen sind.

      Wir haben den Lesern vorher die Möglichkeit gegeben selbst Fragen zu stellen. Falls du etwas tiefgründiger Fragen möchtest oder noch etwas offen geblieben ist kannst du mir gerne schreiben 🙂 an info@frauherz.de

  3. Ich muss Lisa leider zustimmen. Für mich sind das keine Antworten von einem wirklich professionellen Fotografen, jeder der sich auch nur minimal damit auseinander setzt, hätte das so beantworten können. Auch schade finde ich, dass bei der Frage "Equipment" nur von den eigenen Dingen gesprochen wird und keine Alternativen und eher etwas Allgemeineres genannt wurde. Nicht jeder kommt mit der gleichen Kamera zurecht.

    Trotzdem schön, so ein Interview zu lesen.

    1. Danke auch dir für das Feedback. Ich finde das Interview auch sehr allgemein und nicht tiefgründig. Aber denk daran: das sind EURE Fragen. Nicht Evas oder meine. Hätte jemand eine detailliertere Frage gestellt, gäbe es auch andere Antworten.

      Ich fotografiere nur mit Canon, habe mit anderen Kameras leider keine (guten) Erfahrungen gemacht. Bevor ich mit meiner minimalen Nikon Erfahrung was über Nikon sage, gebe ich euch nur die Information weiter die ich empfehlen kann.

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