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Eva reist | USA Roadtrip #1 – Highway 1

von am 16/02/2018

Direkt zu Beginn meines USA-Roadtrips Anfang Januar kam mein erstes großes Highlight: Der Highway 1, der von San Francisco aus direkt an der Küste entlang bis nach San Diego führt. Zu unseren Stops in San Francisco, Los Angeles und San Diego werde ich einzelne Artkel schreiben – heute soll es um unsere Reise entlang der Küste gehen.

Schon direkt beim Start in San Francisco waren meine Augen groß: Der Highway 1 startet wirklich direkt an der Küste, keine 20 Meter entfernt. Meilenlang hat man Blick auf den Ozean, auf glückliche Camper, die ihren Wagen nicht näher am Meer hätten parken können, und Sonne, Sonne, Sonne.

Ein großer Tipp zum Lunch oder Dinner Break: Das Big Sur River Inn, ein unglaublich gemütliches, uriges Restaurant. Wir haben einen Tisch direkt vor dem großen Kamin ergattert, für mich gab es ein leckeres Chicken Sandwich auf Pretzel Bun. Der Innenraum ist so liebevoll und charmant eingerichtet, dass wir am liebsten ewig dort geblieben wären! Ein Hotel gehört ebenfalls zum Restaurant, falls ihr den Big Sur länger erkunden wollt und einen Schlafplatz mittendrin sucht.

Nach dieser mehr als erholsamen Pause ging es für uns weiter Richtung Süden: die Pfeiffer Canyon Bridge und der Seal Beach Scenic Overlook waren nur zwei der Punkte, an denen wir immer wieder gestoppt sind um Fotos zu machen. Ehrlich gesagt hätten wir am liebsten an jeder Aussichtsstelle angehalten – diese sind immer wieder am Wegrand ausgeschildert und zeigen euch, wo der Ausblick auf den Pazifik am schönsten ist.
Ein Schild hat uns allerdings weniger Freude bereitet: Nach einem großen Erdrutsch Anfang letzten Jahres waren Teile des Highway 1 immer noch gesperrt; bei uns war das in Lucia der Fall. Unsere Hoffnung, vielleicht irgendwo auf den Highway 101 abbiegen zu können, war leider vergebens: So mussten wir die komplette Strecke von Lucia bis nach Carmel-by-the-Sea zurück fahren. Dauer: zwar nur knappe 1,5 Stunden, aber trotzdem ein Umweg, den wir uns gerne gespart hätten. Vor allem hätten wir aber auch viel lieber noch die restliche Strecke bis nach Santa Barbara gesehen, wo wir unsere erste Übernachtung eingeplant hatten.

Stattdessen ging es bei langsam untergehender Sonne die halbe Strecke zurück, um diese dann auf dem Highway 101 erneut abzufahren. Zum Glück ging die Fahrt von dort aus bis nach Santa Barbara aber relativ schnell und wir kamen am Abend in unserem Hotel an. Das Mason Beach Inn war zwar optisch kein Highlight, aber hatte ein tolles Frühstück mit großer Auswahl inkludiert und liegt sehr nah am wunderschönen Strand von Santa Barbara, wo wir den Morgen verbracht haben, bis es weiter Richtung Los Angeles ging.

Santa Barbara hat einen wunderschönen Pier, über den wir ein Stündchen spaziert sind und Sonne getankt haben. Auf dem Weg zurück zum Highway haben wir dann auch noch einen kleinen Abstecher durch die City gemacht – total schnuckelig! Ich könnte mir sehr gut vorstellen, hier mal meinen Altersruhesitz zu haben, 365 Tage im Jahr die Sonne zu genießen und täglich mit meinen Hunden am Strand zu spazieren. Große Attraktionen gibt es hier nicht, aber Santa Barbara hat einen ganz besonderen Charme und war so dennoch ein toller Punkt auf unserer Reise.

Den Rest der Strecke sind wir über den Highway 1 gefahren, mitten durch Malibu, wo mir die eine oder andere Träne die Wange herab geflossen ist (es war so schön und sonnig dort, dass ich mein Glück kaum fassen konnte), vorbei an der berühmten Getty Villa, am Santa Monica Pier (wohin wir später noch einmal zurückgekehrt sind) und dann direkt ins Zentrum der Beverly Hills. Wie unsere Reis von dort weiterging, erzähle ich euch im nächsten Reisebericht.

Was würde euch besonders interessieren? Hotels, Restaurant- und Freizeittipps?

xoxo
Eva

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