Food

Auf ein Glas mit Freunden – mit Pommery Brut Rosé Royal

von am 25/09/2018

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Ich kann mich noch genau an meine erste Flasche Champagner erinnern. Sie war ein Geschenk, das ich zu meinem Geburtstag erhalten hatte, etwas ganz Besonderes eben. Und genau so habe ich sie behandelt. Die Anlässe kamen und gingen, nie waren sie besonders genug, „Nee, heute reicht der Sekt, den Champagner hebe ich mir lieber auf“ waren jedes Mal meine Gedanken. Ich habe gewartet und gewartet, verzichtet und fand keinen Moment besonders genug, um diese Flasche zu köpfen.

Viele Monate später, es war inzwischen Sommer geworden, stand der edle Tropfen also immer noch unversehrt in meinem Kühlschrank. Es war Freitag Abend, mit einigen Freunden feierten wir bei mir zuhause eine bestandene Prüfung. Wir haben gelacht, getanzt, waren ausgelassen und einfach glücklich – und irgendwann hörte ich aus meiner Küche ein lautes Ploppen. Eine meiner Freundinnen stand lachend vor dem offenen Kühlschrank, die offene Champagnerflasche in der Hand, deren Inhalt sie großzügig in der Runde verteilte, die Gläser überschwappend.

Ich muss zugeben: Meine erste Reaktion war eine Mischung aus blankem Entsetzen, Ungläubigkeit und Wut. Ich hatte mir diesen Moment so lange aufgespart – und das soll er jetzt gewesen sein?! Ein beiläufiger Schluck aus einem überschäumenden Glas? Ein wenig verdutzt habe ich die Situation beobachtet, bis mir eines klar wurde: wie falsch es ist, immer nur auf den richtigen Moment zu warten, statt jede Sekunde zu genießen und selbst aktiv das Beste aus jedem Moment zu machen!

Der Champagner hätte nie besser gepasst als in diesem Moment, umringt von meinen Freunden nach einer bestandenen Prüfung. Kein großes Fest, kein magischer Augenblick, sondern einfach nur ein schöner Abend in guter Gesellschaft. Und so weiß ich mittlerweile, dass ich nicht warten muss, um mir etwas Gutes zu tun – und das gilt natürlich nicht nur für Champagner. Kauft euch das teure Kleid, das ihr seit Wochen im Schaufenster anhimmelt, esst das Stück Kuchen und sagt einfach mal wieder ganz unüberlegt „Ja!“. Glaubt mir, der Moment, in dem man etwas einfach mal macht, statt ein halbes Jahr lang darüber nachzudenken, fühlt sich unglaublich richtig an.

Wenn ich heute mit Freunden anstoße, dann ist es gerne mit dem Pommery Brut Rosé Royal. Der ist am Gaumen wunderbar frisch und kräftig und hat eine angenehm fruchtige Finesse mit Aromen von weißen Johannisbeeren und Erbeergelee. Im Glas selbst ist er natürlich eine Augenweide in Apricot.

Für alle, die beim nächsten Anstoßen mit ein bisschen Expertenwissen glänzen wollen:
Die Geschwindigkeit, mit der ein Korken die Flasche verlässt, liegt bei circa 63 km/h – hier ist also Vorsicht geboten. Für den perfekten Champagnergenuss eignen sich dann am besten Gläser in Tulpenform, da sich darin die Aromen am besten entfalten können. Die optimale Trinktemperatur liegt zwischen 8-10 Grad – wer keinen warmen Champagner trinken möchte, sollte also immer lieber nicht zu viel einschenken und stattdessen regelmäßig nachgießen.

Habt ihr auch schon einmal eine solche Situation erlebt?

xoxo
Eva

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Living

Bildbearbeitung durch Lightroom Presets | Mit Frau Herz & Marina Scholze

von am 14/02/2018

Der blassrosane Zuckerwattenhimmel hinter dem Eiffelturm, das strahlend türkisblaue Meer, Cafés und Locations… wir alle wissen, dass auf Instagram mittlerweile die meisten Bilder bearbeitet sind. Hier ein Filter, dort ein bisschen Bearbeitung – überall wird getrickst.

Während manche das verteufeln und Instagrammern vorwerfen, die wahre Welt komplett zu verdrehen, finde ich Filter und Co. gar nicht schlimm – bis zu einem gewissen Grad. All die rosa-pinken Fotos in meinem Feed hängen mir zum Hals raus und jeder Mensch weiß, dass der Himmel in Paris nicht konstant pastellfarben ist. Wer Filter aber benutzt, um einen ansprechenden, einheitlichen Account zu haben und so seinen eigenen Stil hervorzuheben, hat mein vollstes Verständnis.

Ich selbst benutze Lightroom zur Bearbeitung meiner Bilder. Meine liebste Alex hat mir hier ein Preset erstellt, das ich über all meine Fotos lege. Er zieht sich wie ein roter Faden durch meinen Account und macht ihn einheitlich, verdreht dabei aber nicht die Realität. Er holt das – für mich – Beste aus meinen Bildern raus.

Dieses Preset ist auf mich persönlich zugeschnitten – Alex und ihre Business-Partnerin Marina haben aber noch viele andere Presets, die ihr im Paket bei ihnen erwerben könnt. Die beiden sind nämlich nicht nur herzensgute Powerfrauen, die mit ihrer Agentur Laut & Glücklich gerade Instagram von hinten aufrollen, sondern vor allem auch grandiose Fotografen, die deshalb auch unglaublich viel Ahnung von Bildbearbeitung haben.
Ein paar ihrer Presets zeige ich euch heute mal im Vorher-Nachher Vergleich.

Frau Herz Preset „Muneca“

Marina Scholze Preset „Intense“

Ich liebe es, bei der Bildbearbeitung mit verschiedenen Presets und Effekten zu spielen. Gerade als ich diese Vergleichsfotos für euch gebastelt habe, ist mir aufgefallen, wie sehr ein Preset die Stimmung eines Bildes verändern kann. Manche machen es einfach strahlender und lebhafter, andere bringen eine melancholische Stimmung.

Natürlich sind Presets nicht nur für Instagram gedacht: Auch für meinen Blog bearbeite ich alle Fotos mit Lightroom und duch Presets. Die vorgefertigten Einstellungen nehmen einem einfach so viel Arbeit ab und ersparen enorm Zeit. Das Gute ist außerdem, das man jedes Preset trotzdem immer noch individuell anpassen kann und einzelne Werte sich verändern lassen.

„Sunlight“ von Marina Scholze ist beispielsweise so ein tolles, vielseitiges Preset – aus meinem etwas blassen Wüstenbild hat es sämtliche Farben rausgeholt und es so viel intensiver und beeindruckender gemacht. Den gleichen Filter habe ich auch für mein Foto vom Santa Monica Pier verwendet – hier ist alles gleich deutlich lebhafter, der Himmel strahlend blau und wie von der Sonne geküsst.

Mit dem Preset „Dust“ wird das Foto hingegen entsättigt, alles scheint irgendwie – wie der Name schon sagt – hinter eine Staubwolke versteckt zu sein. Der Filter hat mein eigentlich recht farbintensives Bild sehr mystisch gemacht, passend zur Old School Wüstenatmosphäre. I love it!

Dank des Presets „Chevalier“ von Frau Herz ist mein Winter Wonderland direkt noch winterlicher geworden – das schmutzige Grau ist raus, stattdessen sind Schnee und Himmel strahlend weiß und leuchten wunderschön. Auch mein Foto vom Salvation Mountain hat direkt eine ganz andere Wirkung: auch wenn die Farben verblasst sind, ist die Aufnahme kraftvoller und intensiver.

Wenn auch ihr also Lust habt, ein bisschen an euren Fotos zu arbeiten, euren Insta-Feed optisch zu verschönern oder einfach für euren privaten Gebrauch das Beste aus euren Aufnahmen zu holen, kann ich euch die Presets von Alex und Marina nur empfehlen.
Sechs Presets im Paket findet ihr hier von Alex für 59 Euro, inklusive Guide zur Installation und Nutzung. Die Presets von Marina gibt es hier – 8 verschiedene Filter für 39 Euro..

Womit bearbeitet ihr eure Bilder auf Insta & Co.?

xoxo
Eva

In Kooperation mit Laut & Glücklich

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Personal

Mein Leben mit Endometriose

von am 28/07/2017

Ich weiß es noch, als wäre es gestern gewesen. Ich war mit meinem damaligen Freund auf einem Flohmarkt, wir sind durch die Gassen geschlendert und haben uns die Stände angeschaut. Plötzlich traf mich ein Schmerz mitten in mein Unterleib, der mich zu Boden sacken ließ, einen Aufschrei konnte ich mir nur knapp verkneifen. Der Schmerz wiederholte sich mehrmals schubweise, abends konnte ich nur unter Tränen einschlafen.

Bei dieser einen Attacke sollte es auch nicht bleiben. Von diesem Tag an kam der Schmerz fast täglich, er nahm mein Leben komplett ein. Ich wusste nie, wann es wieder so weit sein würde, aber war mir immer sicher, dass es jeden Moment passieren könnte.

Ihr denkt euch jetzt vielleicht: komm schon, jede Frau kennt die Schmerzen, die einmal im Monat kommen und mit denen man sich am liebsten mit Wärmflasche, Tee und Schokolade aufs Sofa verkriechen möchte. Doch das war so viel schlimmer und unabhängig von meiner Periode. Ein stechender Schmerz, der mein Unterleib von vorne bis hinten durchstieß, in kurz aufeinanderfolgenden Abständen kam und ging und mir die Luft zum Atmen nahm.

Obwohl ich es besser wusste, musste ich diese Symptome natürlich sofort googlen. In der Ergebnisliste habe ich neben den Google-üblichen Diagnosen wie Schwangerschaft und Krebs eine gefunden, die nicht ganz so aus der Luft gegriffen klang und meine Symptome ziemlich gut beschrieb: Endometriose.

Aber was ist Endometriose überhaupt?

Endometriose bedeutet, dass sich meine Gebärmutterschleimhaut nicht nur dort bildet, wo sie es soll, sondern auch außerhalb der Gebärmutter, undzwar im kompletten Unterleib. Im Laufe eines Monatszyklus wächst dieses Gewebe und schwillt an, was ja schon bei einer normalen Periode schmerzhaft sein kann, durch die Endometriose aber verstärkt wird. Auch das Gewebe außerhalb der Gebärmutter schwillt nämlich an und verklebt die Organe im Unterleib, was zu starken Krämpfen und stechenden Schmerzen führt – auch außerhalb der Periode.

Mit diesem Verdacht bin ich ein paar Tage später zum Frauenarzt. Ihre erste Vermutung war ebenfalls Endometriose – und darüber bin ich unglaublich dankbar. Ich könnte mir gut vorstellen, dass viele Ärzte diese Schmerzen für normale Periodenbegleiter halten, vor allem, da man sie nur schwer durch Untersuchung und Ultraschall erkennt. Nur ganz schwache Unebenheiten in der Gebärmutter, die sich laut meiner Ärztin wie Reiskörner oder Stecknadeln anfühlen, sind ein erstes Anzeichen. Die einzige Möglichkeit, für mich sicher zu wissen, ob ich an Endometriose leide, war eine Operation, der ich mich ein paar Monate später auch unterzogen habe.

Angst hatte ich vor dieser OP eigentlich gar nicht – ich wollte einfach nur Gewissheit. Die Schmerzen, die ich durch die Endometriose hatte, wurden von Mal zu Mal stärker und haben mich mehrere Monate begleitet. Auch zuvor hatte ich schon mal mehr, mal weniger starke Probleme mit meinem Unterleib, aber diese Art von stechendem Schmerz hatte ich nicht gekannt.

Seit der Operation geht es mir unglaublich gut. Ich habe keinerlei Symptome mehr – und das seit mittlerweile knapp zwei Jahren. Ich nehme seit der OP eine bestimmte Pille, die den Aufbau von Schleimhaut blockiert und so auch die Wucherungen verhindert. Das eigentlich fatale an Endometriose ist nämlich, dass sie nie ganz verschwindet und die Erkrankung unbehandelt immer wieder kommt. Viele Frauen haben über ihr Leben hinweg mehrere Operationen, wirklich chronische Schmerzen und müssen auch unter anderen Nebenwirkungen wie Unfruchtbarkeit, Erschöpfung und Krämpfen leiden.

Wieso ich euch das Ganze erzähle?

Weil ich von meinen Ärzten, Freunden und Verwandten unglaublich gut mit dieser Diagnose aufgenommen wurde und ich glaube, dass es nicht jedem so geht. Viele verspüren extreme Schmerzen während und außerhalb ihrer Periode und glauben, sie müssten da eben einfach durch, das wäre ganz normal. Natürlich hat auch nicht jeder mit starken Schmerzen während seiner Regel automatisch Endometriose. Aber wenn ihr euch ein bisschen in diesem Post wieder erkennt, lohnt es sich vielleicht, zu eurem Frauenarzt zu gehen und das Thema anzusprechen.
Statistisch gesehen dauert es vom ersten Auftreten der Schmerzen bis zur Diagnose aktuell sechs Jahre, manchmal bis zu zehn. Niemand sollte so lange unter diesen Schmerzen leiden müssen oder unter den vielfältigen anderen Symptomen, die Endometriose mit sich bringt. Ich bin so dankbar dafür, dass meine Ärztin ihre Diagnose so schnell gestellt hat und ich seitdem quasi schmerzfrei lebe.

Ich bin außerdem wirklich froh, dass das Thema Endometriose endlich auch öffentlich Aufmerksamkeit bekommt. Viele prominente Frauen erzählen ihre Leidensgeschichte, so gelangt das Thema in die Medien und erreicht hoffentlich auch die, die davon betroffen sind und denen geholfen werden muss. Neben all den „Oh my god, wie hat Promi XY nur 20kg in 3 Wochen abgenommen?!“-Artikeln ist das doch wenigstens einer, der sinnvoll ist.

Solltet ihr Fragen haben, meldet euch gerne bei mir – wenn es euch lieber ist, auch per Mail unter eva@hearttobreathe.com.

xoxo
Eva

Alle Fotos: Frau Herz

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Fashion

Fashion Week is over – ein kleiner Recap

von am 07/07/2017

Mit einem großen Knall endete die Fashion Week heute für mich: einer Einladung zum Gala Fashion Brunch und dem Besuch des Berliner Modesalons. Beide Events waren gleichzeitig auch meine Highlights dieser Fashion Week Woche, die mir wieder einmal viele Dinge klar gemacht hat.

Ich hätte gerne circa 1 – 73 weitere Designerbags, Champagner am Morgen ist mir definitiv zu viel (außer der neue Pommery Blue Sky – yummy!), abends feiern und am nächsten Morgen ins Office müssen passt nicht allzu gut zusammen und generell ist es nicht gerade easy, einen Vollzeitjob mit der Fashion Week zu verbinden.

Versteht mich nicht falsch: Ich finde es immer wieder spannend, einen Einblick in die Modewelt zu erlangen – sei es „Die neue Kollektion von Edited ist wirklich wunderschön!“ (und das ist sie auch, seht selbst!), „Im TV sehen die aber alle größer aus“ oder einfach nur „Hey, Blogger XY ist ja wirklich total auf dem Boden geblieben, wie cool!“.

Trotzdem bin ich froh, abends nach einem langen Tag im Office auf dem Sofa zu landen. Einem Tag, an dem ich als PR-Managerin quasi eh schon 9 Stunden durchgequasselt habe und es mir völlig ausreicht, mich abends einfach mal von meiner Lieblingsserie berieseln zu lassen. Aktuell freue ich mich vor allem auf 5 Tage Entspannung mit Alexandra: Morgen geht es für mich nach Genf und von dort dann an den Mont Blanc, wo wir es uns in einem Wellnesshotel richtig gut gehen lassen werden.

Viel Liebe geht außerdem noch an Susan von Suelovesnyc, meinem Fashion  Week partner in crime – und Jennifer März für dieses tolle Foto von uns beiden.

xoxo
Eva

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