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Mein Reisejahr 2018 | Wunschziele & Co.

von am 28/02/2018

Anfang des Jahres habe ich mir einen kleinen, irrsinnigen Vorsatz gemacht: Ich möchte in 2018 möglichst einmal pro Monat verreisen. Dabei muss es natürlich nicht immer eine Woche Entspannen am Meer oder zwei Wochen Backpacking in Thailand sein – manchmal genügen ja schon ein bis zwei Tage, um einen Ort zu entdecken oder irgendwo die Seele baumeln zu lassen.

Mittlerweile haben wir Ende Februar und ich kann sagen: 2/12 sind „geschafft“, Check!
Wohin ich in diesem Jahr sonst gerne reisen würde, verrate ich euch heute.


Reiseziel 1/2018: USA

Es muss nicht immer Ausland sein…
… auch in Deutschland befinden sich viele Orte, die ich noch bereisen möchte. Ganz vorne dabei sind die Ostsee und Potsdam – jetzt, wo ich beidem so nah bin und nicht mehr eine halbe Weltreise aus Bayern antreten muss. Zumindest die Ostsee ist auch schon fix in meiner Reiseplanung, ich werde dort im April ein sicher wunderschönes und entspannendes Wochenende verbringen.
Ebenfalls schön nah: Hamburg! Die Stadt ist für mich immer einen Trip wert. Ich war zwar schon ein paar Mal dort, habe aber noch so viel, das ich entdecken möchte.
Da tief in mir drin auch immer noch ein kleines Kind steckt, sind auch Freizeitparks ganz oben auf meiner Liste. Im Europapark Rust war ich zuletzt vor über 10 Jahren, im Heidepark Soltau noch nie – das muss sich in diesem Jahr ändern! Mal sehen, ob ich Achterbahnen & Co. immer noch so gut vertrage wie früher…


Reiseziel 2/2018: Montenegro

Ab in die Ferne!
Auch weit, weit weg geht es in 2018 hoffentlich wieder für mich. In den letzten beiden Jahren habe ich gemerkt, wie gut es mir tut, dem kalten Deutschland in den Wintermonaten zu entfliehen und irgendwo weit weg Sonne zu tanken. 2016 war das Thailand, im letzten Dezember und Januar dann die Westküste der USA. Ganz weit oben auf meiner Wunschliste steht als Nächstes Kapstadt bzw. Südafrika im Allgemeinen!
Ein weiteres Traumziel wäre für mich Marokko – da musste ich gerade aber erfahren, wie lange man letztendlich doch fliegt, irgendwie hatte ich das unterschätzt. Für ein Wochenende also eher kein Ziel, nicht mal für ein verlängertes – mal sehen, wie ich Marokko in meiner Planung unterbringe.
Wenn es nach mir gehen würde, könnte die nächste Reise aber gut und gerne auch sofort wieder in die USA gehen. Den selben Roadtrip würde ich sofort wieder machen! Außerdem hatte ich in den letzten Wochen ein ziemliches Fernweh nach New York – hier gibt es ja immer mal wieder günstige Angebote, nach denen ich definitiv Ausschau halte.

Was ich nach meinen letzten „Abenteuer“-Trips aber auch gemerkt habe, bei denen ich jeden Tag eine andere Stadt erkundet und quasi durchgängig unterwegs war: Pause machen ist auch mal was Schönes. An einem Ort bleiben, die Seele baumeln lassen und so richtig zur Ruhe kommen. Mein größter Traum wäre da wohl eine Reise an den Indischen Ozean, nach Mauritius oder auf die Malediven – ganz sicher die perfekte Destination für Flitterwochen und Liebesurlaub (sagt der Langzeitsingle.. 😉. Ich hoffe, dass ich mir diesen Wunsch mal erfüllen kann!

Wo soll es für euch dieses Jahr hingehen?

xoxo
Eva

In Zusammenarbeit mit ClubMed

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Travel

Eva reist | USA Roadtrip #1 – Highway 1

von am 16/02/2018

Direkt zu Beginn meines USA-Roadtrips Anfang Januar kam mein erstes großes Highlight: Der Highway 1, der von San Francisco aus direkt an der Küste entlang bis nach San Diego führt. Zu unseren Stops in San Francisco, Los Angeles und San Diego werde ich einzelne Artkel schreiben – heute soll es um unsere Reise entlang der Küste gehen.

Schon direkt beim Start in San Francisco waren meine Augen groß: Der Highway 1 startet wirklich direkt an der Küste, keine 20 Meter entfernt. Meilenlang hat man Blick auf den Ozean, auf glückliche Camper, die ihren Wagen nicht näher am Meer hätten parken können, und Sonne, Sonne, Sonne.

Ein großer Tipp zum Lunch oder Dinner Break: Das Big Sur River Inn, ein unglaublich gemütliches, uriges Restaurant. Wir haben einen Tisch direkt vor dem großen Kamin ergattert, für mich gab es ein leckeres Chicken Sandwich auf Pretzel Bun. Der Innenraum ist so liebevoll und charmant eingerichtet, dass wir am liebsten ewig dort geblieben wären! Ein Hotel gehört ebenfalls zum Restaurant, falls ihr den Big Sur länger erkunden wollt und einen Schlafplatz mittendrin sucht.

Nach dieser mehr als erholsamen Pause ging es für uns weiter Richtung Süden: die Pfeiffer Canyon Bridge und der Seal Beach Scenic Overlook waren nur zwei der Punkte, an denen wir immer wieder gestoppt sind um Fotos zu machen. Ehrlich gesagt hätten wir am liebsten an jeder Aussichtsstelle angehalten – diese sind immer wieder am Wegrand ausgeschildert und zeigen euch, wo der Ausblick auf den Pazifik am schönsten ist.
Ein Schild hat uns allerdings weniger Freude bereitet: Nach einem großen Erdrutsch Anfang letzten Jahres waren Teile des Highway 1 immer noch gesperrt; bei uns war das in Lucia der Fall. Unsere Hoffnung, vielleicht irgendwo auf den Highway 101 abbiegen zu können, war leider vergebens: So mussten wir die komplette Strecke von Lucia bis nach Carmel-by-the-Sea zurück fahren. Dauer: zwar nur knappe 1,5 Stunden, aber trotzdem ein Umweg, den wir uns gerne gespart hätten. Vor allem hätten wir aber auch viel lieber noch die restliche Strecke bis nach Santa Barbara gesehen, wo wir unsere erste Übernachtung eingeplant hatten.

Stattdessen ging es bei langsam untergehender Sonne die halbe Strecke zurück, um diese dann auf dem Highway 101 erneut abzufahren. Zum Glück ging die Fahrt von dort aus bis nach Santa Barbara aber relativ schnell und wir kamen am Abend in unserem Hotel an. Das Mason Beach Inn war zwar optisch kein Highlight, aber hatte ein tolles Frühstück mit großer Auswahl inkludiert und liegt sehr nah am wunderschönen Strand von Santa Barbara, wo wir den Morgen verbracht haben, bis es weiter Richtung Los Angeles ging.

Santa Barbara hat einen wunderschönen Pier, über den wir ein Stündchen spaziert sind und Sonne getankt haben. Auf dem Weg zurück zum Highway haben wir dann auch noch einen kleinen Abstecher durch die City gemacht – total schnuckelig! Ich könnte mir sehr gut vorstellen, hier mal meinen Altersruhesitz zu haben, 365 Tage im Jahr die Sonne zu genießen und täglich mit meinen Hunden am Strand zu spazieren. Große Attraktionen gibt es hier nicht, aber Santa Barbara hat einen ganz besonderen Charme und war so dennoch ein toller Punkt auf unserer Reise.

Den Rest der Strecke sind wir über den Highway 1 gefahren, mitten durch Malibu, wo mir die eine oder andere Träne die Wange herab geflossen ist (es war so schön und sonnig dort, dass ich mein Glück kaum fassen konnte), vorbei an der berühmten Getty Villa, am Santa Monica Pier (wohin wir später noch einmal zurückgekehrt sind) und dann direkt ins Zentrum der Beverly Hills. Wie unsere Reis von dort weiterging, erzähle ich euch im nächsten Reisebericht.

Was würde euch besonders interessieren? Hotels, Restaurant- und Freizeittipps?

xoxo
Eva

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Beauty | Fashion | Travel

Meine USA Shoppingausbeute

von am 26/01/2018

Mittlerweile sind schon einige Tage seit meiner USA Reise vergangen und ich habe immer noch mit ihren Folgen zu kämpfen. Ich bin müde und gefühlt nur am Wäsche waschen und aufräumen. Bevor ich aber all die Goodies, die ich auf meinem Trip gekauft habe, an ihren richtigen Platz verräume, dachte ich, ich zeige euch mal meine gar nicht so kleine Shoppingausbeute.

Bath & Body Works
Okay, zugegeben: Bei Bath & Body Works bin ich dezent ausgerastet. Aber hey, da war auch riesengroßer Sale! So konnte ich alle drei (ja, drei…) Handseifen für je nur $3/2.45€ statt $6.50 mitnehmen und die kleinen Handgels gab es im 5 für $6/4.90€ Angebot. Wer kann da schon widerstehen?! Die kleinen Dinger eignen sich außerdem super als Mitbringsel, also werde ich davon auch noch einige an Freunde verteilen. Nur bei den Kerzen hat dann die Vernunft gesiegt: Mein Koffer war so leider schon schwer genug, dass ich die Abteilung konsequent ignoriert habe.

Nordstrom Rack & Saks Off Fifth
Zurück in San Francisco waren wir am letzten Tag nochmal am Union Square unterwegs, wo sich unter anderem auch Outlets von Nordstrom und Saks Fifth Avenue finden lassen – großen Department Stores, die unzählige Designer führen.
Die beiden Stores sind wirklich der Wahnsinn: Nordstrom Rack ähnlich wie TK Maxx, Saks Off Fifth dagegen voll von Miu Miu, Lagerfeld und Co. Ich habe in beiden Stores zugeschlagen und mir meinen Augenbrauenstift von MAC für grandiose $9/7.36€ nachgekauft – in Deutschland zahlt man dafür 22.50€. Auch mein liebster Cleanser von Glamglow musste für $16.99€/13.89€ mit. Zum Testen mitgenommen habe ich die Triple Oxygen Mask von bliss, da ich darüber online so viel Gutes gelesen hatte – preislich lag sie bei $7.97/6.50€ statt $15.

Bei Saks Off Fifth habe ich sie dann endlich gefunden: Die Prada Sonnenbrille, die ich seit Ewigkeiten wollte. Übergroß, Cat Eye und einfach so schön! Statt $275 hat sie außerdem nur noch $119/97€ gekostet.

Sephora, Target, CVS & Co.
Obwohl ich 2013/2014 schon mal ein Jahr in den USA verbracht habe, muss ich gestehen: Ich war noch nie zuvor bei Target – dabei ist es wirklich der schönste Supermarkt, den ich je gesehen habe! Neben Lebensmitteln gibt es dort Klamotten, Kosmetik, Multimedia, Interior und eigentlich alles, was das Herz begehrt.
Geshoppt habe ich dort eine Bodylotion zum Sprühen von Vaseline (super praktisch!) und Underarm Deodorant Wipes, weil ich die Idee dahinter sehr spannend fand und online viel Gutes gelesen hatte. Positiv berichtet wird außerdem viel über die Zahncreme von Rembrandt, die eine der wenigen sein soll, die die Zähne wirklich aufhellt – falls das nichts hilft, habe ich auch ein paar Whitening Strips eingepackt, die in den USA so viel billiger sind als hier. Den Roll On musste ich einfach mitnehmen, sein Geruch war so entspannend und ich liebe alles, was mit Aromatherapie zu tun hat.
Außerdem gekauft habe ich eine Monsterpackung Ibuprofen – Schmerzmittel sind in den USA frei verkäuflich und das zu Spottpreisen, sodass ich jetzt nie wieder zur Apotheke gehen muss – und eine neue Tube meiner Burt’s Bees Deep Cleansing Lotion.
Leider habe ich die dazugehörigen Belege schon weggeworfen – sollten euch einzelne Preise interessieren, könnt ihr aber gern in den Kommentaren nachfragen und ich überlege scharf.

Sephora haben wir erst an unserem letzten Tag besucht, sonst hätte ich da wohl noch viel mehr geshoppt – aber mein Koffer hat es mir verboten. So habe ich mich brav an meine Wunschliste gehalten und nur das Face Gloss von Milk gekauft, auf den ich so neugierig war: als Highlighter erzeugt es statt Schimmer oder Glitzer nämlich einen Wet Look und sieht aufgetragen hammer aus. Fotos folgen! Kostenpunkt: $22/17.99€.

Victoria’s Secret
Dieser Laden ist für mich das absolute Paradies. Die schönste Wäsche, freundliche Verkäufer, eine angenehme Atmosphäre… und jeder Store riecht unglaublich gut. Nach Weihnachten ist außerdem immer großer Sale angesagt, sodass ich hier natürlich zugeschlagen habe: Drei BHs für je $22.49/18€ statt $65, eine Sporthose für $29.90/24,50€ statt $60, Panties im 5 für $28/22.90€ Angebot und ein Bodyspray für $4.99/4.08€ statt $18 durften mit. Und ich hätte noch so viel mehr shoppen können!

Outlet Malls
An Tagen, die sonst eigentlich nur aus einer ewig langen Fahrt von A nach B bestanden hätten, haben wir zwischendurch gerne mal einen Stop in der einen oder anderen Outlet Mall eingelegt und dort tolle Schnäppchen ergattert.
Bei Reebok habe ich mir diesen Sport BH für $13/10.60€ statt $30 geholt, außerdem noch einen langen Pullover für $12/9,80€ statt $30. Bei Nike habe ich mir neue Sneaker für $59/48€ gegönnt und bei Fossil habe ich für $26/21€ endlich die perfekte Hülle für meinen Pass gefunden!
Ein bisschen trauere ich einer wunderbar kastig-geschnittenen Jeansjacke von Levi’s hinterher, die ich bei unserem ersten Outletbesuch gesehen hatte und danach in keinem Store mehr verfügbar war. Im Nachhinein hätte ich sie definitiv kaufen sollen!

Würden euch bestimmte Produkte für eine gesonderte Review interessieren?
Was shoppt ihr gerne in anderen Ländern?

xoxo
Eva

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Allgemein

Sunday Lines 14|01|2018

von am 14/01/2018

|Gesehen| Die Golden Globes live – ich liebe solche Preisverleihungen und besonders Oprahs Rede war natürlich sehr bewegend. Außerdem „Jumanji“, so ein witziger Film! Dank HBO habe ich in einem unserer Motels auch endlich „Get out!“ gesehen, absolut heftig.

|Gelesen| Straßenkarten und Reiserouten.

|Gehört| Viel Hiphop dank amerikanischem Radio – hier gibt es eine so riesige Auswahl an Sendern für wirklich jeden Musikgeschmack.

|Getan| Endlich nach Sedona gereist – quasi dem eigentlichen „Grund“ meiner Reise. Ich hatte zuvor so viele wunderschöne Fotos gesehen und wurde nicht enttäuscht! Von dort ging es weiter in Richtung Grand Canyon, der mir erst einmal die Sprache verschlagen hat, sowas habe ich wirklich noch nie gesehen. Freitag waren wir dann zurück in San Francisco und gestern haben wir die Heimreise angetreten. Heute: Zurück in Deutschland!

|Gegessen| Zum ersten Mal Hummer bei Red Lobster; so viel In n Out wie nur möglich; abends meist Rohkost mit Ranch Dip (ich liebe die Angebote in den Supermärkten hier!); Orange Chicken; Pastrami mit Kartoffelpüree und Cole Slaw; French Toast mit Bacon & Egg; Flugzeugessen.

|Getrunken| Pepsi Salted Caramel – schmeckt genauso, wie es klingt. Lecker, brauche ich aber nicht öfter; Diet Dr. Pepper; einen superguten Breakfast Smoothie aus Karotte, Ingwer und Chiasamen.

|Gedacht| Ich freue mich auf 2018 und auch darauf, zuhause „durchzustarten“ – der Urlaub hat mich so erholt und mir richtig viel Kraft gegeben!

|Gefreut| Über all das, was ich hier erleben darf.

|Gelacht| Viel gelacht habe ich bei „Jumanji“ dank Jack Black und Kevin Hart – die beiden sind einfach so lustig!

|Geärgert| Auch in dieser Woche fällt mir hierfür nichts ein, der Urlaub war einfach zu schön.

|Gekauft| Eine Prada Sonnenbrille, der ich schon ewig hinterherschmachte – und das für weniger als die Hälfte des Originalpreises! Ebenfalls im Sale: Meinen Augenbrauenstift von MAC für 8€ statt normalerweise 22.50€, die Youthcleanse Reinigungscreme von Glamglow für nur 13€; Sport BH und Pulli von Reebok und eine Reisepass-Hülle, ebenfalls alles im Outlet.

|Geklickt| Währungsrechner und Preisvergleiche, weil ich mich so über meine Schnäppche gefreut habe!

Der Grand Canyon war so beeindruckend!

San Francisco ist definitiv eine meiner liebsten Städte in den USA.

Den Strand werde ich am meisten vermissen!

Happy Sunday!

xoxo
Eva

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Travel

4 Dinge, die ich auf meinem USA-Roadtrip gelernt habe

von am 09/01/2018

Wer mir auf Instagram folgt, hat es unschwer mitbekommen: Ich reise gerade mit einer Freundin durch Kalifornien und Arizona und lerne dabei so einiges über die dortige Kultur. Was mich besonders beeindruckt oder überrascht hat, verrate ich euch heute.

Andere Länder – andere Verkehrsregeln
Zu Anfang unseres Roadtrips hatte uns noch meine frühere US-Mitbewohnerin begleitet – und das war auch gut so. Spätestens als sie mich an der Ampel beim Rechtsabbiegen verwundert fragte, worauf ich denn warten würde, wusste ich, dass ich noch einiges lernen kann. Man darf hier nämlich an fast jeder roten Ampel rechts abbiegen, es sei denn, es ist anders ausgeschildert. Links abbiegen ist dagegen nur wirklich sicher, wenn unter der grünen Ampel noch ein grüner Pfeil erscheint, sonst kommt nämlich Gegenverkehr. Ich hoffe, dass ich diese Regeln in Deutschland schnell wieder vergesse!

Mein bester Reisebegleiter?
Definitiv meine Leggings. Nichts – okay, fast nichts – ist schlimmer, als während eines sechsstündigen Roadtrips von San Diego ins Landesinnere mit einer unbequemen Jeans im Auto zu sitzen. Hier sieht einen auch niemand schräg von der Seite an, wenn man in Leggings unterwegs ist – die meisten Frauen tragen ganz casual in Yoga Pants und Sweater. Klar, vor allem in Berlin unterliege ich auch keinen wirklichen Mode-Regeln, würde aber nie in Leggings und kurzem Shirt vor die Tür gehen. Hier ist das kein Problem, wofür ich vor allem auf meiner Reise sehr dankbar bin.

Auch aufs Navi ist nicht immer Verlass
Ein heimliches Highlight meiner Reise? Wir waren spätabends auf der Suche nach einer Tankstelle – kein Problem, sagte unser Navi und hat uns zur nächsten Ausfahrt mit Raststätte gelotst. Da hier ja ein wenig andere Sitten herrschen und es auch schon relativ spät war, war ich zuerst auch nicht verwundert, wieso an der Einfahrt ein großes Tor mit Wachtmann stand, der mich nach meinem Ausweis gefragt hat… bis er dann wissen wollte, was ich denn auf der Military Base vorhatte. Unser Navi hatte also einfach mal vergessen, uns darüber zu informieren, dass die nächste Tankstelle zwar nicht weit, dafür aber bei der Army lag – huch! Zum Glück haben wir einen netten Officer erwischt und der Weg zur nächsten (frei zugänglichen) Tanke war nicht weit.

Natur, Natur, Natur
So kitschig es klingt: Nichts macht mich glücklicher, als in der Natur zu sein. All die Eindrücke, die ich hier gesammelt habe – die roten Felswände in Sedona, die grüne Natur von Land’s End direkt bei San Francisco, der endlose Ozean auf dem Highway 1 – all das werde ich nie vergessen und hat dazu geführt, dass ich quasi rund um die Uhr mit einem Lächeln durch die Gegend laufe. Auch verglichen zu den Großstädten wie Los Angeles & Co. war die Natur hier in Kalifornien und Arizona das, was mich viel mehr begeistert hat und was mir auch unglaublich gut tut. Jobs fill your pocket, adventures fill your soul!

Ich bin hier schon ständig am Überlegen, ob euch ein Reisebericht interessieren würde – aufgeteilt in mehrere Abschnitte bzw. Stops wie zum Beispiel Highway 1, Joshua Tree & Arizona, Grand Canyon etc… würdet ihr gerne etwas darüber lesen?

xoxo
Eva

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